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Kampf dem Herztod
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Kampf dem Herztod - Herz-Lungen-Wiederbelebung

eine Initiative der Björn Steiger Stiftung

Dürfen wir Jahr für Jahr 130.000 Mitbürger einen vermeidbaren Tod sterben lassen?

Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 130.000 Betroffenen die häufigste Todesursache in Deutschland außerhalb von Kliniken.

Der plötzliche Herztod kann jeden treffen: Frauen und Männer jeder Altersgruppe, auch Jugendliche und Leistungssportler können betroffen sein. Erhöhter Blutdruck, Rauchen, erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit und persönlicher Stress sind zusätzliche Risikofaktoren.

Der Tod wird durch Herzrasen (Kammerflimmern) verursacht, was zu einem sofortigen Herz-Kreislauf-Stillstand führt. Nach einem plötzlichen Herzversagen beginnen bereits nach fünf Minuten die ersten unheilbaren Hirnschäden.
Zum schadensfreien Überleben bleibt nur ein Zeitraum von drei bis fünf Minuten. 
Die Hilfe innerhalb dieser kurzen Zeitspanne ist im Alltag weder von Notärzten noch von Rettungsdiensten machbar.

Betriebe und öffentlicher Dienst sollten Ersthelfer schulen und AED-Geräte frei verfügbar besitzen!
Ein AED-Gerät ist ein leichtes, handliches batterie- oder akkubetriebenes Gerät, das nach dem Einschalten alle notwendigen Tätigkeiten optisch und mit hörbarer Sprachausgabe klar und unmissverständlich vorgibt. Die Anbringung der Elektroden ist genau bezeichnet. Der Herzrhythmus wird automatisch analysiert. Auch danach gibt das Gerät genau und detailliert vor, was der Bediener zu tun hat und das Gerät erklärt auch, was es selbst tut. Falls ein lebensgefährliches Herzrasen vorliegt, fordert das Gerät zur Defibrillation per Tastendruck auf. Es gibt auch alle notwendigen Hinweise, z.B. dass man den Patienten nicht berühren darf, wenn der Stromstoß ausgelöst wird. Die AED-Geräte sind wartungsfrei mit mehrjähriger Garantie. Die Bedienung eines AEDs ist schneller und einfacher zu erlernen als die Bedienung eines neu gekauften Fernsehgerätes.
Das Gesundheitsamt Salzgitter verfügt über ein Gerät "Automatisierter Externer Defibrillator" (AED) - umgangssprachlich kurz: Defi. Dieses wurde im Dienstgebäude des Gesundheitsamtes im Kl. Rathaus in Salzgitter-Bad im öffentlichen Eingangsbereich installiert, um für die Besucher sowie für die dort Beschäftigten bei Notfällen verfügbar zu sein.

Lassen Sie sich ausbilden! 
Die Breitenausbildung der Bevölkerung ist eine weitere Lösung des Problems.
Die Ausbildung/Einweisung am Gerät und in Ersthelfermaßnahmen kann durch Ärzte oder auch durch Rettungsdienstorganisationen erfolgen, wie z.B. Allgemeiner-Rettungsverband-Salzgitter (ARV), Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD).
Das Gesundheitsamt schult nur die städtischen Bediensteten der eigenen Stadtverwaltung. Wir beraten jedoch kostenlos öffentliche Einrichtungen, Betriebe und Privatpersonen zum Thema AED/Ersthelfer. Ersthelfer und AED-Geräte zählen auch zu den Vorsorgemaßnahmen des Arbeitsschutzes. Eine Kontaktperson im Gesundheitsamt erreichen Sie telefonisch unter: (05341) - 839 2063.

Achtung vor unseriösen Angeboten
Aufgrund des Erfolges der Aktion "Kampf dem Herztod", gibt es immer mehr rein kommerzielle "Trittbrettfahrer", gerade auch im Internet mit oft täuschend ähnlich klingenden Bezeichnungen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist immer genau zu prüfen. Unsere Links am Ende dieser Seite führen zu uns bekannten seriösen Anbietern.





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