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Lebensmittelbelehrungen
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Amtliche Bescheinigung nach § 43 des Infektionsschutzgsetzes

Belehrung der im Lebensmittelgewerbe tätigen Personen über deren Verpflichtungen, über die Hygiene sowie Tätigkeitsverbote

Belehrungsbescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Wer benötigt eine Bescheinigung?

Berufsgruppen, die mit bestimmten Lebensmitteln gewerbsmäßig umgehen, benötigen gemäß § 43 Absatz 1 IfSG vor Aufnahme ihrer Tätigkeit erstmalig eine Bescheinigung durch das Gesundheitsamt. Das heißt, alle Personen, die gewerbsmäßig mit den unten aufgeführten Lebensmitteln umgehen, (z. B. herstellen, behandeln, zubereiten, verkaufen) und dabei mit ihnen direkt (mit der Hand)  oder indirekt (über Bedarfsgegenstände wie z. B. Geschirr, Besteck oder andere Arbeitsmaterialien) in Berührung kommen.

Dies gilt insbesondere für Personen, die in Küchen von Gaststätten, Restaurants, Kantinen, Hotels, Pensionen usw. und anderen Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung wie z. B. Kindertagesstätten, Alten-und Pflegeheime und Krankenhäuser erstmalig tätig oder dort beschäftigt sind.

Die aktuell geltende Liste der Lebensmittel: 

  • Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus
  • Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis
  • Fische, Krebse oder Weichtiere und Erzeugnisse daraus
  • Eiprodukte
  • Säuglings- oder Kleinkindernahrung
  • Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse
  • Backwaren mit nicht durchgebackener oder durcherhitzter Füllung oder Auflage
  • Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate, Marinaden, Mayonnaisen, andere emulgierte Soßen, Nahrungshefen
  • Sprossen und Keimlinge zum Rohverzehr sowie Samen zur Herstellung von Sprossen und Keimlingen zum Rohverzehr

 (weitere Lebensmittel können evtl. mit in die Liste aufgenommen werden).

 

WO -------------------- WAS ------------------ WANN

Belehrung im Gesundheitsamt

Im Gesundheitsamt erhalten Sie - nach Terminvereinbarung - die gesetzlich vorgeschriebene mündliche und schriftliche Erstbelehrung nach § 43 IfSG.

Terminvereinbarungen für Einzelpersonen oder Gruppen:
Können telefonisch, per Mail oder persönlich erfolgen.

Bei Kontaktaufnahme per E-Mail mit der jeweiligen Ansprechpartnerin, geben Sie bitte unbedingt ihre Telefon- bzw. Handynummer an!

 

Termine in Salzgitter:

Donnerstag: 11:00 Uhr und 14:30 Uhr

Bereits 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, d. h. um 10:30 Uhr und 14:00 Uhr findet die Aushändigung der Unterlagen und der Zahlungsverkehr statt.

Für Schülerpraktikanten erfolgt die Belehrung nach Terminvereinbarung durch die jeweilige Schule.

Persönliche Auskünfte erhalten Sie unter:       

Tel.: 05341/839-2435   während der Öffnungszeiten

E-Mail: gesundheitstadt.salzgitterde

 

Was müssen Sie mitbringen?

  • Gültigen Personalausweis bzw.Reisepass mit Meldebescheinigung
  • 29 € pro Person als Gebühr, die zuvor in bar zu entrichten ist
  • Bei unter 16-Jährigen ist die Begleitung eines Erziehungsberechtigten erforderlich
  • Ca. 90 Minuten Zeit

 

Wichtige Hinweise für:

- Nicht deutschsprachige Teilnehmer/-innen:

Bürgerinnen und Bürger, die die Amtssprache Deutsch nicht verstehen, bringen bitte eine dolmetschende Person mit, da ansonsten die Belehrungsbescheinigung nicht ausgestellt werden kann. Kosten für die Dienstleistung der dolmetschenden Person werden nicht vom Gesundheitsamt übernommen. 

- Arbeitnehmer/-innen:

  • Alte Bescheinigungen nach dem Bundesseuchengesetz und ältere Bescheinigungen nach dem Infektionsschutzgesetz sind gültig, sofern die Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber, die seit dem 01.01.2001 vorgeschrieben sind, auch dokumentiert sind.
  • Die Bescheinigung darf zum Zeitpunkt der erstmaligen Tätigkeitsaufnahme nicht älter als drei Monate sein. 


- Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • nach Aufnahme ihrer Tätigkeit
  • und im Weiteren - alle 2 Jahre

über die Tätigkeitsverbote (§ 42 Absatz 1 IfSG) und über die sogenannte Informationspflicht des Arbeitnehmers (§ 43 Absatz 2 IfSG) zu belehren.

Die Teilnahme an dieser Belehrung ist zu dokumentieren und in der Betriebsstätte zur Einsicht aufzubewahren.





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