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Party in Pink für Mädchenrechte

Am Freitag, 11. Oktober, dem UN-Weltmädchentag, findet um 18 Uhr vor der Kulisse des Städtischen Museums Schloss Salder eine "Pink Party" für Mädchen und Jungen ab 14 Jahren statt.

Ausgerichtet wird die Party von Plan International sowie dem Gleichstellungsreferat und dem Fachdienst Kinder, Jugend und Familie der Stadt Salzgitter.

Der Welt-Mädchentag wurde auf Initiative des Kinderhilfswerks Plan International 2011 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Plan setzt sich für Mädchen ein, weil sie zwar theoretisch die gleichen Rechte haben wie Jungs, aber in Wahrheit in vielen Teilen der Welt nicht gleich behandelt werden. Das will die Hilfsorganisation ändern. Denn wenn ein Mädchen zur Schule gehen und eine Berufsausbildung machen kann, wenn sie sauberes Wasser hat und für ihre Gesundheit sorgen kann, dann wird dies die Lebenssituation ihrer Familie und ihrer ganzen Gemeinde verbessern.

Um daran zu erinnern, dass diese eigentlich selbstverständlichen Mädchen-Rechte nicht überall selbstverständlich sind, werden in vielen Ländern Sehenswürdigkeiten rosa angestrahlt. Bereits das Sony Center in Berlin, das Riesenrad "London Eye", die Meerjungfrau in Kopenhagen, der CN-Tower in Toronto, die Niagara-Fälle und das Empire State Buildung in New York wurde von Plan International pink angestrahlt. Am 11. Oktober folgt das Städtische Museum Schloss Salder. Dies soll ein deutliches Zeichen für die Stärkung von Mädchen-Rechten setzen.

Unter dem Motto "Mädchen haben Rechte … und zwar dieselben wie Jungs", findet von 18 bis 22 Uhr im Garten hinter dem rosa illuminierten Schloss, eine Party mit Disco statt. Alle Mädchen und Jungen ab 14 Jahren sind eingeladen etwas Pinkes anzuziehen, um ein Zeichen für die Rechte der Mädchen in der ganzen Welt zu setzen und bei guter Musik, aufgelegt von einem DJ, einfach Spaß zu haben. Der Eintritt zu dieser alkoholfreien Party ist frei. Wer vergessen hat sich etwas in Pink zu besorgen, der kann vor Ort T-Shirts von Plan-International für 15 Euro kaufen, deren Erlöse direkt in ein Projekt für die sogenannten "Kamalari-Mädchen" gehen. In Nepal werden diese Mädchen aus der Tharu-Volksgruppe häufig als Leibeigene (Kamalari) an reiche Familien verkauft. Dort müssen sie bis zu 18 Stunden am Tag arbeiten, haben keine Chance, zur Schule zu gehen und werden oft missbraucht. Plan befreit die Mädchen und unterstützt sie bei der Rückkehr in ihre Dörfer und bei ihrer Ausbildung.

Bereits am Vormittag des selben Tages begeht die Stadtbibliothek mit zwei Kindergartengruppen in ihrem Haus in Lebenstedt den Weltmädchentag. Die Kleinen werden in einem Bilderbuchkino eine starke Fee kennen lernen, die auch mal Nein sagen kann. Im Anschluss lassen die Kinder pinkfarbene Luftballons in die Luft steigen.



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