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Kampagne gegen Vergewaltigung
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Gesetzes-Kampagne "Vergewaltigung verurteilen"

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) ruft zur Kampagne "Vergewaltigung verurteilen - für eine Reformierung des § 177 StGB!" auf.
Plakat zur Kampagne. Foto: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) Großbildansicht

In Deutschland erlebt jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben schwere sexualisierte Gewalt.

Jährlich werden zirka 8000 Vergewaltigungen angezeigt. Die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen (85-95 Prozent) zeigt nicht an. Im Jahr 2012 erlebten nur 8,4 Prozent der Frauen, die eine Vergewaltigung anzeigten, die Verurteilung des Täters.

Das deutsche Strafrecht setzt im § 177 Strafgesetzbuch bei einer Vergewaltigung eine Nötigung des Opfers voraus. Das bedeutet, die sexuelle Handlung muss entweder mit Gewalt, durch  Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben, oder unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage der Betroffenen erzwungen worden sein. Konkret heißt das, dass es nicht ausreicht, wenn eine Frau ausdrücklich und mehrfach Nein sagt oder vielleicht auch schreit.

Um die Rechtslage betroffener Frauen zu verbessern, fordert der bff eine Reformierung des §177 StGB.

Der bff bittet: "Helfen Sie uns dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit und den Fokus der Politik zu tragen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung bei der Verbreitung unserer neuen Kampagne - zum Beispiel auf Webseiten, Facebook und vor Ort."

Die Plakate und Postkarten können beim bff bestellt werden, das Formular ist als Download auf dieser Seite unten zu finden.

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
Frauen gegen Gewalt e.V.
Petersburger Straße 94
10247 Berlin
Telefon: 030 / 32299500

Montag, 19.05.2014


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