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Worte helfen Frauen
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Finanzierungsprojekt für Gewaltberatungsstellen

Das Niedersächsische Sozialministerium finanziert mit dem Projekt "Worte helfen Frauen" Gewaltberatungsstellen die Ausgaben für Übersetzer/innen bei der Beratung von weiblichen Flüchtlingen.

In Salzgitter sind dies das Frauenhaus (Telefonnummer 13033), die BISS-Beratungsstelle (Telefonnummer  0160 / 92117110) und die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Profamilia (Telefonnummer 05341 /  14491.)

Frauen sind auf der Flucht in besonderem Maße gefährdet, Gewalt zu erfahren oder sie waren in ihrem Heimatland beziehungsweise sind hier in Deutschland möglicherweise sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Das Land Niedersachsen möchte mit dem Projekt "Worte helfen Frauen" Beratungen bei den Gewaltberatungsstellen und den Frauen- und Mädchenhäusern ermöglichen. Auch zu Beratungen zu Schwangerschaft, Geburt oder Schwangerschaftsabbruch in den  Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen können Übersetzerinnen oder Übersetzer hinzu gezogen werden. Dadurch werden Sprachbarrieren überwunden und die nötige Beratungsarbeit erleichtert.

Die Gleichstellungsbeauftragte Simone Semmler der Stadt Salzgitter teilt mit, dass sich das Projekt "Worte helfen Frauen" an alle Flüchtlingsfrauen, die nach dem 1. Januar 2015 in Deutschland eingereist sind, richtet, wenn sie in einer Notunterkunft leben oder sie bereits Leistungen nach dem Asylbewerberleitungsgesetz erhalten, aber auch an jene, die nach Abschluss des Asylverfahrens über kein eigenes Einkommen verfügen.

"Der Schutz der körperlichen und emotionalen Unversehrtheit, ist ein, wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, grundlegendes, durch die Verfassung und weitere Gesetze geschütztes Menschenrecht", so Semmler. "Insofern ist es nur folgerichtig, dass durch das Land Mittel zur Verfügung gestellt werden, um auch die Rechte derer zu schützen, die durch Krieg und Flucht betroffen hier Schutz und Sicherheit suchen."




Beratungsstellen für Opfer von Gewalt in Salzgitter


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