Sprungmenü

obere Global-Navigation



Fachtag Existenzsicherung Frauen
auf dem Stadtplan anzeigen Drucken

"Der Wille zur Veränderung entscheidet!"

Dieses Zwischenfazit von Dr. Torsten von Roetteken, Vorsitzender-Richter am Verwaltungsgericht Frankfurt, verdient es als Quintessenz aus der Auftaktveranstaltung zum Fachtag "Eigene Existensicherung von Frauen - Demographische Herusforderungen lösen" am 22. März 2014 im Schloss Salder genannt zu werden.
Foto von Referent/innen und Veranstalter/innen. Großbildansicht

Dr. von Roetteken war gemeinsam mit der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt und Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel der Einladung des Referats für Gleichstellung der Stadt Salzgitter, des Job-Centers Salzgitter, der Bundesagentur für Arbeit und der IG Metall gefolgt, als Referenten an dem Fachtag teilzunehmen. Sie beleuchteten das Thema "Existenzsicherung von Frauen" vor 50 Gästen aus drei verschiedenen Perspektiven. 

Rundt wies daraufhin, dass die soziale und demographische Situation, bundesweit und auch in Niedersachsen zwar nachvollziehbare Ursachen habe, aber unweigerlich zu einer hohen Zahl von Frauen führe, die im Alter in Armut leben werden. Sie würden, so die Ministerin, im Schnitt 60 Prozent weniger Rente zur Verfügung haben, als der männliche Bevölkerungsanteil.  

Klingebiel nahm in seinem Referat die Herausforderungen für Salzgitter in diesem Bereich ins Visier, wie die deutlich unterdurchschnittliche Quote sozialversicherungspflichtiger Arbeitsstellen für Frauen und die daraus resultierenden Risiken für die Stadt.

Dr. von Roetteken hob hervor, dass es zwar eine Fülle von Gesetzen gebe, die die Gleichberechtigung der Geschlechter ganz eindeutig benennen und fordern. Ledglich der Wille zu ihrer konsequenten Umsetzung lasse noch immer auf sich warten. Er beschrieb wie die Gesetze in aller Konsequenz und Ernsthaftigkeit umgesetzt werden könnten.

In den drei darauf folgenden Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden mit Dr. von Roetteken, Dr. Annika Rasner (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)) und Ulrich Nehring (Geschäftsführer des Jobcenter Salzgitter) Perspektiven, wie durch Veränderung von Rollenbildern, Arbeitsmarktsituation oder Planung von Alterssicherung die Zukunftsfähigkeit dieser Stadt verbessern werden kann. 

Montag, 24.03.2014




Logo: Salzgitter