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Stadtgeschichtliche Veröffentlichungen

Die Stadt Salzgitter wurde im Jahre 1942 aus rund 30 braunschweigischen und hannoversch-preußischen Orten zusammengefügt. Salzgitter, so kann man oftmals hören, sei eine geschichtslose und traditionslose Retortenstadt. Doch weit gefehlt. Die Großstadt Salzgitter hat eine faszinierende, über 70jährige Geschichte.
Wie in einem Brennglas, so die Einschätzung mancher Historiker, spiegelt sich in Salzgitter die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Das Dritte Reich und der Zweiter Weltkrieg mit den furchtbaren Ergebnissen und Folgen, die Flucht und Vertreibung, das Nachkriegselend, die Demontagen, der demokratischer Neuanfang, der wirtschaftliche Aufbau, die Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Bürger Salzgitters haben mit einem beeindruckenden Aufbau aus der einstigen Retortenstadt eine lebens- und liebenswerte Großstadt gemacht. Eine Stadt, die sich inzwischen bewusst geworden ist, dass sie nicht nur eine spannende 70jährige Vergangenheit hat, sondern über die zu Salzgitter gehörenden Orte eine noch viel tiefer gehende historische Tradition besitzt: Das Stift Steterburg, die Burg Lichtenberg, Schloß Salder, das Kloster Engerode, die Schlossanlage Flachstöckheim, die Burg Gebhardshagen, die Domäne Kniestedt, die alte Salzstadt, zahlreiche wunderbare Fachwerkensemble in den Dörfern, die Zuckerrübenburgen, um nur einige steingewordene Belege dieser alten Geschichte aufzuzählen.

Zu diesen Orten einer großartigen, weit über 1.000 Jahre zurückreichenden Geschichte gehört auch das Dorf Ringelheim.

Band 29 -Ringelheim- Großbildansicht

Neuerscheinung Ortschronik - Ringelheim -

29.Band am 25.01.2015

Im Jahre 941 wurden erstmals in einer Urkunde das Dorf und das Damenstift Ringelheim erwähnt. Im Mittelalter hatte das Dorf eine große Bedeutung, es war politischer und kirchlicher Mittelpunkt des Salzgaus und eines Archidiakonats. Der Amtssitz wurde im 14. Jahrhundert nach Liebenburg verlegt. Das Stift wurde im Jahre 1150 in ein Benediktinermönchskloster umgewandelt.

Das gesamte Mittelalter und die Frühneuzeit war das Leben in Ringelheim von der Landwirtschaft und dem ländlichen Handwerk geprägt. Im 19. Jahrhundert erfolgten große Reformen im Bereich der Landwirtschaft und des Handwerks.

Der Ort war von 1815 bis 1941/1942 hannoversch, preußisch und braunschweigisch. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Ringelheim Schnittpunkt zweier Eisenbahnlinien. Im Dorf siedelten sich mehrere große Firmen an. Im Jahre 1942 wurde Ringelheim Teil der kreisfreien Großstadt Salzgitter (Anfangs Watenstedt-Salzgitter). Über 1000 Jahre quellenmäßig belegte Geschichte wurde von den Bürgern(innen) Ringelheims gestaltet. Ringelheim ist heute ein lebens- und liebenswerter Teil von Salzgitter, der trotz all der vielen Veränderungen seinen dörflichen Charakter nicht verloren hat.

Hier erhältlich:
RINGEL-DINGE das kleine Lädchen am Marktplatz in Salzgitter-Ringelheim, Städt. Museum Schloß Salder, Stadtarchiv, Bürgercenter und im Buchhandel zum Preis von 30 Euro

Kontakt

Stadtarchiv

Nord-Süd-Straße 155
38259 Salzgitter (Bad)
Tel.:05341 / 839-2128
E-Mail: stefanie.lehmann@stadt.salzgitter.de


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