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Schutzgebiete
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Schutzgebiete

Landschaftsschutzgebiet oder Naturschutzgebiet - wie unterscheiden sie sich und welchen Zweck haben sie?
NSG Klärteich III (Heerter See) Großbildansicht

Grundsätzlich sollen Schutzgebiete größere, zusammenhängende Bereiche sichern, damit dort Natur und Landschaft erhalten und bei Bedarf auch gepflegt und entwickelt werden können. Dies sind die wesentlichen Unterschiede:

  • Landschaftsschutzgebiete werden ausgewiesen

 

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft oder
  3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.

 

In Landschaftsschutzgebieten gelten sogenannte "relative Veränderungsgebote": Die jeweilige Schutzverordnung enthält bestimmte, vom Schutzzweck abgeleitete Verbote und zulässige Ausnahmen.
 

  • Naturschutzgebiete werden ausgewiesen

 

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
  3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit.

 

Hier gelten "absolute Veränderungsverbote": Alle Handlungen, die zur Veränderung oder Zerstörung des Gebietes führen, sind grundsätzlich verboten. Bestimmte Ausnahmen können in der jeweiligen Verordnung zugelassen werden.

Ganz wichtig: Naturschutzgebiete dürfen nicht außerhalb der Wege betreten werden!

In der Landschaft werden die Schutzgebiete mit Hinweisschildern gekennzeichnet:


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