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Tag des Ehrenamtes
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Rede zum Tag des Ehrenamtes am 05.12.2007

Rede von Oberbürgermeister Frank Klingebiel zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2007.

Guten Abend, meine Damen und Herren,
zum heutigen „Tag des Ehrenamtes" heiße ich Sie hier im Hotel am See herzlich willkommen! Es freut mich, dass so viele gekommen sind beweist doch Ihre Anwesenheit: Das bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt ‚lebt'.

In den letzten Jahren hat die öffentliche Diskussion um Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement und „Bürgerarbeit" einen erstaunlichen Aufschwung genommen.
Ich halte das für gut, denn wenn die Zukunft gemeistert werden soll, ist das Ehrenamt eine gesellschaftliche Ressource, auf die niemand verzichten darf.
Ehrenamtliche Arbeit ist heute wichtig und auch zukünftig wollen und dürfen wir nicht auf sie verzichten.

Daher gilt insbesondere Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Sie sich bereits heute aktiv in das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt einbringen, unser aller Dank.
Es ist er richtige Weg, Bürgerinnen und Bürger, die sich auf unterschiedlichste Weise ehrenamtlich engagieren, ganz bewusst öffentlichkeitswirksam auszuzeichnen. Das wollen wir heute hier in Salzgitter auch tun.
Die Jahreszeit legt aber auch nahe, kurz auf die vergangenen Monate zurückzublicken, und ich meine, wir können auf ein gutes Jahr zurückschauen.

Wir sehen auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
Die Arbeitslosigkeit geht zurück, und was ich für ganz enorm wichtig halte: die Themen ‚Bildung', und ‚Kinder und Familie' sind in unserer Stadt heute noch mehr denn je fester Bestandteil unserer politischen und gesellschaftlichen Tagesordnung geworden.

Sicher, es bleibt noch viel zu tun, aber ich denke, dass in unserer Stadt vieles in Bewegung ist, und daran haben Sie, liebe Engagierte, einen erheblichen Anteil.

Es liegt doch in der Natur des Menschen, dass jeder und jede sein oder ihr Leben möglichst weitgehend eigenverantwortlich gestalten möchte. 
Menschen sollen auch verantwortlich leben.
Das bedingt jedoch auch, dass wir einander in den Blick nehmen.......also Netzwerke schaffen.
Das bedeutet aber auch, dass wir eine gute Anerkennungskultur für das Engagement pflegen oder sie sogar noch verbessern.

Natürlich - und das wissen Sie am ehesten - die Medaille des Ehrenamtes hat zwei Seiten: Verpflichtung und Erfüllung.
Sie fühlen sich dem Gemeinwohl verpflichtet.

Vielleicht ist Ihnen das nicht immer unbedingt so gegenwärtig. Das sogenannte Gemeinwohl ist nie eine Aufgabe gewesen, die allein durch Bund, Land oder gar Kommune bewältigt werden kann, Gemeinwohl muss erarbeitet werden und hierzu bedarf es tatkräftiger Menschen.
Sie gehören zu diesen tatkräftigen Menschen, Ihnen ist das  vertraute Umfeld Ihnen ist Ihre Heimat wichtig.

Das Ehrenamt hat auch etwas mit Erfüllung und Freude zu tun. Das Ehrenamt verbindet Menschen, es vermittelt ein Zusammengehörigkeitsgefühl derjenigen, die ein gemeinsames Ziel erreichen wollen. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer sich als Jugendlicher engagiert, kann im weiteren Leben auf ein nützliches Erfahrungspotential zurückgreifen.

Der Lerneffekt, der erzieherische Wert ist groß, denn der oder die Jugendliche lernt auf praktische Weise ein soziales Umfeld kennen, das ihm Verantwortung überträgt, ihn seine Zukunft mit gestalten lässt. Eine Herausforderung, die junge Menschen brauchen und der sie sich meiner Meinung nach auch stellen - wenn sie ihnen denn geboten wird.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

als Oberbürgermeister spreche ich Ihnen stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger Salzgitters Anerkennung und Lob  aus. Danke, dass Sie sich einmischen, dass Sie sich in und für Salzgitter engagieren.

Jetzt aber genug der Eröffnungsworte ich denke, wir sind alle gespannt auf das weitere Programm und jetzt zunächst auf den Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Wadsack schön, dass Sie den Tag des Ehrenamtes aktiv begleiten.



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