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Jahreswechsel
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Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu; Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick auf das Jahr 2008.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel Großbildansicht

In Salzgitter spiegelt sich einmal mehr deutsche Zeitgeschichte wider. Immer dann, wenn die Wirtschaft floriert, insbesondere die Stahlindustrie und ihre weiterverarbeitenden Unternehmen, profitiert dank hoher Gewerbesteuereinnahmen die Stadt. Gegenwärtig sind wir in der Lage unseren einst über 330 Millionen Euro großen Schuldenberg kontinuierlich abzubauen. Diese gewaltige Last wird abgetragen und wir reduzieren zudem im Interesse künftiger Generationen die Kreditzinsen.

Eine derart positive Entwicklung weckt neue Begehrlichkeiten in Gesellschaft und Politik.  Die Wunschliste ist lang, wenngleich sich in meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck verfestigt, dass die Vernunft überwiegt. Sinnvoll ist, sich auf wesentliche Zukunftsaufgaben zu konzentrieren. Mein politisches Ziel ist gesteckt:  Salzgitter soll bis 2015 eine der kinder- und familienfreundlichsten Städte Deutschlands sein. Hier werde ich auch unsere ältere Generation mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einbinden. Mir ist durchaus bewusst: Großeltern sind ein wichtiger Teil der Familie. Ich würde mich freuen, wenn mich viele Akteure auf diesem Weg begleiten.

Die ersten Akzente wurden gesetzt. So wurden Haushaltsmittel erhöht und umgelenkt für Schulsanierungen und -ausstattungen, in die Erweiterung des Schulangebots,  das Absenken der Elternbeiträge für Kindertagesstätten zum 1. Dezember und ab Sommer 2008 folgt die Beitragsfreiheit für die Kindergartenjahre 1 und 2. Und es ist die  Position einer Kinder- und Familienbeauftragten geschaffen worden, der ersten in Niedersachsen. Es muss an vielen kleinen und vielfach bereits funktionierenden Rädchen gedreht werden, wenn wir das Leben und die Perspektiven von Kindern und Familien in der Stadt ausbauen wollen. Dafür werbe ich auch ausdrücklich in der Wirtschaft. Wir brauchen sichere Arbeitsplätze und familienfreundliche Arbeitszeiten.

Die Wirtschaft weiß, dass angesichts der demographischen Entwicklung und durch geburtenschwache Jahrgänge der Wettbewerb um qualifiziertes Personal zunimmt.  Angesichts der Globalisierung steigen die Anforderungen am Arbeitsplatz, zugleich jedoch sind es junge Frauen und Männer, die vor einer Familiengründung stehen. Ihnen die Situation zu erleichtern, sollte letztlich im Interesse ihrer Zukunft, des Standortes und der Stadt Salzgitter unsere ganze Aufmerksamkeit gelten.

Ich möchte mich in meinem Wort zum Fest und Jahreswechsel auf dieses Politikfeld konzentrieren, nicht allein, weil ich es zu meinem Herzensanliegen gemacht habe, sondern weil ich ebenso von der Notwendigkeit überzeugt bin. Dass soll nicht bedeuten, dass andere Aufgaben zu kurz kommen werden. Fallbeispiele wie der Bau des City-Carrées in Lebenstedt, die bevorstehende Nachnutzung des ehemaligen Karstadt-Areals in Salzgitter-Bad, der vorgesehene Neubau der Klinikum GmbH in Lebenstedt, die Schaffung der „neuen" WEVG mit E.ON Avacon als Partner oder die Stadtsanierungen zeigen die zielstrebige und zukunftsorientiere Arbeit von Rat und Verwaltung für Salzgitter und seine Bevölkerung.

Mein Dank und meine Anerkennung gelten erneut all jenen, die sich ehrenamtlich oder als Sponsor  in Salzgitter engagieren -  sei es im Sozialen, in der Kultur oder im Sport. Ohne sie wäre das Dasein in unserer Gemeinschaft weniger lebenswert. Immer wieder hervorzuheben ist die Integrationskraft unserer Stadt, die sich schon traditionell durch außerordentlich hohe Toleranz auszeichnet.

Rat und Verwaltung werden auch in 2008 manchmal hart in der Sache, aber immer im Interesse Salzgitters um Ergebnisse ringen. Ich jedenfalls will meinen Teil gerne dazu beitragen. Ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches 2008 in Gesundheit und Frieden.

Ihr
Frank Klingebiel
Oberbürgermeister


Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Moliére


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