Richtfest für ARGE-Anbau
In Anwesenheit des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in Braunschweig, Michael Stier, Oberbürgermeister Helmut Knebel und der Geschäftsführerin Sabine Fricke konnte über dem Rohbau zur Unterbringung für die im Rahmen der Gesetzgebung zu Hartz IV geschaffene lokale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Salzgitter der Richtkranz aufgezogen werden. Rund eine Million Euro kostet das Gebäude, das im April fertiggestellt sein soll.
Die Vertragspartner der ARGE - Agentur für Arbeit (AA) und die Stadt Salzgitter - seien sich seit Beginn ihrer Verhandlungen einig gewesen, so Stier und Knebel unisono in Anwesenheit des Vorsitzenden des Lenkungsausschusses, Rainer Dworog, und Frickes Stellvertreter Volker Hänsch, dass die Dienstleistungen Vermittlung, Integration und Leistungsgewährung im Interesse der Kunden unter einem Dach stattfinden sollten.
Bislang sei im AA-Gebäude nur der ARGE-Geschäftsbereich Vermittlung und Integration untergebracht. Die Leistungsgewährung habe ihr Domizil noch im Rathaus, wo eine Erweiterung nicht möglich wäre. Der AA-Standort Lichtenberger Straße habe sich von Anfang an für einen Anbau angeboten, zumal nach Fertigstellung ARGE und AA zentral untergebracht seien.
Der neue Gebäudetrakt sei dreistöckig, stellte der AA-Geschäftsführer Finanzen, Thomas Grieß, den Neubau vor. Er umfasse 48 Büros auf 600 Quadratmeter. Hinzu kämen Flure, Warteflächen und im Außenbereich Parkplätze. Mit den Bauarbeiten sei im Juni begonnen worden. Geplant wurde er von Isermann & Jensen Dipl.-Ing. Architekten DBA in Zusammenarbeit mit der BA Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH, einem Tochterunternehmen der Bundesagentur für Arbeit.
Ab Frühjahr 2006 gehören dann für die ARGE-Kunden unnötige Wege zwischen AA und dem Rathaus der Vergangenheit an. Nach dem Umzug des Leistungsbereiches gibt es einen Service aus einer Hand. In der ARGE werden derzeit von etwa 120 Mitarbeitern und -innen über 6100 Bedarfsgemeinschaften betreut, ein Drittel mehr als noch im Januar.
