Deponie Diebesstieg wird BKB-Notfallzwischenlager
Damit folgte der Verwaltungsauschuss einer Bitte der BKB, um möglichen Kapazitätsengpässe bei der thermischen Behandlung von Abfällen abzuwenden. Für die Stadt entstehen keine Kosten.
Zum Hintergrund: Auf Grund verstärkt in die Beseitigung zurückfließender Gewerbeabfälle und zusätzlicher Mengen aus der noch nicht optimalen mechanisch-biologischen Behandlung von Abfällen droht der BKB ein kurzfristiger Kapazitätsengpass, der nur durch Zwischenlager vermieden werden kann. Die Deponie Diebesstieg bietet sich wegen ihrer technischen Ausstattung sehr gut für diesen Zweck an.
Die rechtlichen Genehmigungen sind bereits mit dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt (NMU) und anderen Behörden abgestimmt. Das Entsorgungszentrum Salzgitter (EZS) wird nunmehr im Auftrag der BKB für das eigentliche Notfallzwischenlager einen Antrag nach Bundesimmissionsschutzverordnung stellen. Der Betrieb ist bis zum 31. Mai 2007 befristet.
In der zweiten Jahreshälfte 2005 geht eine weitere Verbrennungslinie der BKB in Buschhaus in Betrieb. Weitere Linien sollen bis spätestens Ende 2006 bei der BKB in Magdeburg-Rothensee folgen, so dass die gepufferten Abfallmengen schrittweise abgebaut werden können. Der Betrieb des Lagers auf Diebessteig erfolgt durch die EZS. Das Volumen umfasst rund 28000 Kubikmeter Abfall auf einer 7000 Quadratmeter großen Fläche.
