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Bundesverdienstkreuz für Helmut Knebel Drucken

"Demokratie lebt vom Ehrenamt"

Für sein langjähriges Engagement für den Kreisverband Salzgitter der Lebenshilfe ist Oberbürgermeister Helmut Knebel durch Bundespräsident Horst Köhler auf Vorschlag von Ministerpräsident Christian Wulff mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

Der Leiter der Regierungsvertretung Niedersachsen in Braunschweig, Ulrich Hagebölling, überreichte dem Geehrten den Orden in einer Feierstunde in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe in Gebhardshagen.

"Die Demokratie lebt vom Ehrenamt" zitierte Hagebölling den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in seiner Laudatio. Mit Sicherheit wäre die Gesellschaft ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht nur ärmer und kälter, sie wäre auch weniger funktionsfähig. Helmut Knebel habe in Salzgitter eine Vorbildfunktion übernommen, die es nicht nur rechtfertige, sondern nach einer förmlichen Würdigung dieser Leistungen verlange.

Knebel, so Hagebölling, sei seit 1990 Vorsitzender der Lebenshilfe für Behinderte in der Stadt. Die großartigen Leistungen der Einrichtung wären eng mit seinem Namen verbunden. Er habe sie mitgestaltet und aufgebaut. Angebaut worden sei das Wohnheim mit nunmehr 16 neuen Plätzen. Auch habe Knebel die örtliche Tagesbildungsstätte baulich erweitert und durch die Einrichtung der Mensa an der Fachhochschule in Calbecht den Behinderten eine Chance geboten wieder ins Berufsleben einzusteigen.

Seiner Initiative sei ebenso die Werkstatt für psychisch behinderte Menschen zu verdanken sowie die Kontaktstelle für den Fachverband "Waage" in den ehemaligen Räumen der Raiffeisen-Volksbank in Gebhardshagen. Die Lebenshilfe könne nun ebenso Personen mit psychischen Beeinträchtigungen Hilfe bieten. Weitere Begründungen für die Ordensverleihung, fuhr Hagebölling fort, seien Knebels Engagement für den Förderverein Wasserburg Gebhardshagen und die Mitgründung der Bürgerstiftung Salzgitter.

Zu den ersten Gratulanten zählten u.a. die stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe, Erika Bolm, Steffi Damke als Sprecherin der Behinderten und Claudia Knebel für die Familie, die ihren Vater so beschrieb: "Du tust die Dinge aus Dir selbst heraus. Wir sind stolz auf Dich." Der sichtlich gerührte Geehrte reagierte an den Kreis der Gäste mit den Worten, er gebe mit seinem Wirken nur das zurück, was er selbst im Leben erhalten habe. Gerade das Engagement für die Lebenshilfe sei ihm ein Herzensanliegen.

 



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