Salzgitter bleibt Vorreiter im neuen Haushaltsrecht
So sieht es nicht nur Oberbürgermeister Helmut Knebel, sondern auch Innenminister Uwe Schünemann in einem Vorwort zum 3. Doppik-Tag am Donnerstag, 27. Oktober, im Hotel am See in Salzgitter-Lebenstedt. Veranstalterin ist die Stadt mit den Partnern Land, Deutsche Bank und Wirtschaftsberatungsunternehmen WIBERA sowie als Projektbeteiligte die Software Consulting GmbH INFOMA. Erwartet werden 200 Teilnehmer vor allem aus Städten Niedersachsens und den angrenzenden Bundesländern.
Schünemann unterstreicht, dass die Haushaltsrechtsreform noch im Herbst vom Landtag verabschiedet werde. Sie ermögliche die transparente, nachvollziehbare und vollständige Darstellung der Finanzsituation und ergänze das Neue Steuerungsmodell. Salzgitter habe sich mit der Entscheidung zur Doppik besondere Verdienste erworben und bundesweit als erste Großstadt schon zum 1. Januar 2005 ihre Eröffnungsbilanz aufgestellt.
Im ersten Referat beim Doppik-Tag äußert sich nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Knebel Ministerialdirigent Rainer Beckedorf vom Ministerium für Inneres und Sport über den Sachstand der Gesetzgebung Doppik in Niedersachsen. Anschließend sprechen Prof. Dr. Dietmar Bräunig über das Kaufmännische Rechnungswesen als Paradigmenwechsel für das Verwaltungsmanagement sowie WIBERA-Projektleiter Andreas Hellenbrand über "Die doppischen Prozesse - der Weg zum ersten Jahresabschluss".
In Workshops behandeln die Teilnehmer die Themen "Von der städtischen Eröffnungsbilanz zum Konsolidierungsbericht - der Salzgitteraner Weg" und die Analyse der kommunalen Bilanz. Vor einem Schlusswort von Salzgitters Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald referiert noch Dr. Harald Schönebeck von der Deutschen Bank AG in Frankfurt zu "Rating von Kommunen und öffentlichen Betrieben".
