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Tempo-Anzeiger Drucken

Tempo-Anzeiger als mahnender Hinweis

Der erste mobile Geschwindigkeitsanzeiger tut seinen Dienst in der Stadt. Und das gleich dreifach: Autofahrer werden informiert, wie schnell sie sind, ihr Fahrzeug wird gezählt, beide Daten werden gespeichert und ausgewertet.

Den erzieherischen Wert des Geräts will Reinhard Ullrich nicht unterschätzt sehen: Werde dem Autofahrer sein Tempo vor Augen gehalten, könne dies "ein mahnender Hinweis" sein, sich verkehrsgerecht zu verhalten, meint der Leiter des Fachdienstes Tiefbau und Verkehr der Stadt Salzgitter. "Der Wunsch, einen Geschwindigkeitsanzeiger zu installieren, kommt von Bürgern und aus den Ortsräten." Und von der Verwaltung: Anfragen aus kommunalen Gremien könnten konkreter beantwortet werden.

Geblitzt und bestraft wird nicht. Aber: "Wenn wir feststellen, dass zu schnell gefahren wird, haben wir eine gesicherte Grundlage für weitergehende Konsequenzen", sagt Franz Vollmer, beim Fachdienst Tiefbau und Verkehr zuständig für Verkehrstechnik und -lenkung. Auch als Entscheidungshilfen für Verkehrskommissionen seien die Daten willkommen. Vorteil für die Stadtkasse: Der Geschwindigkeitsanzeiger (Wert: 2500 Euro) kostet nichts. Vollmer: "Wir haben eine Werbefirma gefunden, die den Anzeiger über lokale Werbepartner finanziert."

In den nächsten fünf Jahren kann das Gerät im Stadtgebiet eingesetzt werden. Das in Worms ansässige Unternehmen kümmere sich um Pflege und Wartung. Vollmer: "Sollte es zerstört werden, ersetzt es die Firma." Ein zweites Gerät ist in Planung.

Mittwoch, 25.10.2006


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