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Spielplatz Pommernring

So stürmisch wie die Geschichte um den Spielplatz am Pommernring in Salzgitter-Bad war auch das Wetter bei dessen Wiedereröffnung.
Eine Anwohnerin hatte gegen die "zweckfremde Nutzung" des Spielplatzes geklagt und in zwei Instanzen gewonnen. Um das Unheil einer drohenden Schließung abzuwenden, setzte die eigens gegründete Bürgerinitiative in Zusammenarbeit mit der Stadt verschiedene Maßnahmen mit dem Ziel der Rettung des Spielplatzes um.

Unter anderem wurde ein privater Wachdienst durch die Anwohner organisiert. Der Spielplatz wurde für einen Übergangszeitraum eingezäunt und die Schlüsselgewalt an die Bürgerinitiative übertragen. Weiterhin hat es viele Gespräche mit Jugendlichen gegeben, um diese für den Sachverhalt zu sensibilisieren. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten sich im Rahmen einer Unterschriftenaktion solidarisch mit den Aktionen der Bürgerinitiative.

Der Spielplatz sei mittlerweile auf dem Areal der alten "Bolzwiese" in 60 Meter Entfernung zum alten Standort neu angelegt worden und werde von den Kindern sehr gut angenommen, berichtet die Bürgerinitiative, die ihn mit einer kleinen, privaten Feier eröffnete. So könnten die Kinder etwas gegen Bewegungsarmut und motorische Störungen unternehmen.

Auch sollten die sozialen Komponenten, die das Zusammentreffen von Kindern und Eltern auf einem Spielplatz ausmachen, nicht unterschätzt werden. "Der glückliche Ausgang der Geschichte um den Spielplatz sollte alle zufrieden stimmen und Mut machen, sich für gesellschaftliche Belange zu engagieren", heißt es seitens der Initiative. "Schön, wenn eine Siedlung zusammenhält."

Dienstag, 31.10.2006


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