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Amtskette Drucken

Dank für Amtskette

Oberbürgermeister Frank Klingebiel hatte die Mitglieder der Kreishandwerkerschaft Salzgitter ins Rathaus eingeladen.

Eine gute Tradition wurde fortgesetzt. Datiert mit dem 30. März 1951 ist eine Schenkungsurkunde über eine Amtskette der Kreishandwerkerschaft Salzgitter an den jeweiligen neu gewählten Oberbürgermeister der Stadt, in der sich dieser als Dank verpflichtet, das Handwerk innerhalb von fünf Tagen nach Dienstbeginn zu einem Umtrunk einzuladen und eine offene Aussprache zu gewähren. Frank Klingebiel war schneller: Er schaffte es innerhalb von 48 Stunden.

„Ich habe mich dieser Tradition unbedingt verpflichtet gefühlt," betonte der Oberbürgermeister im Rathaus bei der Begrüßung von Kreishandwerksmeister Helmut Strube, den Geschäftsführern der Kreishandwerkerschaft Südost-Niedersachsen, Uwe Zinkler und Michael Wolff, sowie den amtierenden Innungsobermeistern oder Stellvertretern. Er wolle zudem ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Handwerk setzen, das ein wichtiger lokaler Wirtschaftsfaktor sei.  Die Stadt sei sich ihrer  Verantwortung gegenüber diesen Unternehmen und ihren Arbeitsplätzen bewusst.

„Sie werden in mir stets einen Ansprechpartner haben. Mein Ziel ist es, regelmäßig Kontakt  zu halten und vertrauensvolle Gespräche zu führen," unterstrich Klingebiel und ließ eine enge familiäre Anbindung an das Handwerk erkennen: „Mein Vater war mit Leib und Seele gelernter Fleischer." Zum anderen sei ihm als überzeugten Lokalpatrioten jeder neue und erhaltene Arbeitsplatz in der Stadt wichtig: „Ich bin durch und durch Salzgitteraner."

Helmut Strube versicherte, die Kreishandwerkerschaft werde Klingebiel beim Wort nehmen. Es könne nur ein gemeinsames Interesse sein Arbeitsplätze in Salzgitter zu sichern und auszubauen. Er erneuerte zugleich das Anliegen des Handwerks über eine Diskussion der Vergabe öffentlicher Aufträge. Hier sehe seine Organisation unverändert großen Gesprächsbedarf. Strube humorvoll: „Wir werden das Angebot des Oberbürgermeisters zum Dialog gern aufnehmen, aber 100 Tage Einarbeitungszeit sollen Sie haben."

Freitag, 03.11.2006


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