Hartmut Friebel verläßt Salzgitter
Dort wurde er zum Leiter des für den Landesstraßenbaus und staatlichen Hochbaus zuständigen Referats ernannt. Oberbürgermeister Helmut Knebel bedauerte in einer kleinen Feierstunde die Entscheidung Friebels, äußerte jedoch zugleich Verständnis .
Knebel ließ erkennen, dass Friebel aufgrund seines Fachverstandes und der Kompetenz für ihn ein wichtiger Ansprechpartner gewesen sei. Bei den erfolgten Straßensanierungen habe er erfolgreich neue technische Lösungen durchgesetzt und damit seine landesweiten beruflichen Erfahrungen in Salzgitter einbringen können. Die Zusammenarbeit sei zudem von Vertrauen geprägt gewesen. Für die gemeinsame Zeit bliebe ihm jetzt nur noch ein herzlicher Dank zu sagen.
Anerkennende Worte gab es für Friebel auch durch Stadtbaurat Wolfgang Rosenthal, der dessen Wirken in Salzgitter in einer Overhead-Projektion zusammengefasst hatte, den stellvertretenden Fachdienstleiter Reinhard Ullrich sowie den Vorsitzenden der Ortsgruppe der Gewerkschaft Komba, Hans-Jürgen Honsa.
Friebel selbst versicherte, die Stadt werde ihm in „positiver Erinnerung" bleiben. Als er Salzgitter im Vorfeld seiner Bewerbung erstmals kennengelernt habe, sei bei ihm angesichts der Sanierungsbedürftigkeit der Straßen und der Haushaltssituation die Erkenntnis gewachsen, dies müsse eine kreative Aufgabe sein. Er habe sich ihr gern angenommen und müsse nun vor seiner Rückkehr in den Landesdienst feststellen: „Salzgitter ist mir sehr ans Herzen gewachsen."
Vor seiner Tätigkeit in der Stadtverwaltung war Friebel unter anderem Planungsdezernent beim Straßenbauamt Celle und stellvertretender Leiter des Straßenbauamtes Hildesheim, zusätzlich EXPO-Beauftragter der Niedersächsischen Straßenbauverwaltung. Seine Akzente setzte er in Salzgitter durch die Sanierung des Hauptverkehrsstraßennetzes in Lebenstedt durch alternative und Kosten sparende Bauverfahren, Umbau des Hillenholzknotens, Kanalfolgemassnahmen oder die Erstellung der Planfeststellungsunterlagen und Einleitung des Verfahrens für den Ausbau der Nord-Süd-Straße.
Andere Schwerpunkte lagen auf einer Optimierung der Serviceangebots seines Fachdienstes wie dem Baustelleninformationssystem im Internet, Beteiligung der Leitungsträger an den Kosten für die Straßenwiederherstellung nach dem sogenannten „Salzgitter-Modell" und schnellen Störungsbeseitigungen an Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen. Fachdienstintern wurden Datenbanken geschaffen über Straßen, Bauwerke, Beleuchtungsanlagen und Kabeltrassen.

