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Schenkung für Museum Schloss Salder

Im Städtischen Museum Schloss Salder können ab sofort Gussplatten vom Wappen der Stadt Salzgitter und den Partnerstädten Gotha, Imatra, Swindon, Staryj Oskol sowie Créteil bestaunt werden.
Von links: Eugen Sorokin, Dr. Jörg Leuschner und Karl-Heinz Ganghof. Großbildansicht Von links: Eugen Sorokin, Dr. Jörg Leuschner und Karl-Heinz Ganghof.

Zu sehen sind aber auch Gedenkplatten verdienter Persönlichkeiten, Vorlagen für Vereinsjubiläen sowie Kanal- und Gullydeckelentwürfe.

"Die Gussmodelle der Firma Schreitel sind eine ideale Ergänzung für das Museum für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität, das im Pferdestall entsteht", freute sich Dr. Jörg Leuschner, Leiter des Fachdienstes Kultur, über diese Gabe durch Eugen Sorokin. Der ist ältester Neffe der Gebrüder Wilhelm und Waldemar Schreitel, die das mittelständische Unternehmen 1946 mit Sitz in der Peiner Straße in Salzgitter-Lebenstedt gründeten. Der Gießereibetrieb schloss Ende 1994 seine Pforten.

"Die Firma arbeitete stets eng mit der Stadt Salzgitter zusammen", erklärte Karl-Heinz Ganghof, der als Ratsmitglied und zweiter Vorsitzender des Förderkreises Schloss Salder den Kontakt zwischen Sorokin und dem Museum hergestellt hatte. Von der Stadt erhielt Schreitel viele Aufträge aus den Bereichen Straßenbau und Wappen. Die Firma war bekannt durch ihre Gussqualität, auf die immer großen Wert gelegt wurde.  

Die Eisengießerei Schreitel habe einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Stadt geleistet und nehme gerade für den Bereich der Metallverarbeitung in Salzgitter einen bedeutungsvollen Platz in der Regionalgeschichte ein, betonte Leuschner. Er bedankte sich bei Eugen Sorokin, der diese 20 Modelle dem Museum als Dauergaben zur Verfügung stellt. "Die Exponate sind in der Abteilung „Vom Erz zum Stahl" gut aufgehoben", zeigte sich Leuschner zufrieden. Das im Pferdestall entstehende Technik- und Industriemuseum sei prädestiniert für solche Ausstellungsstücke und biete eine idealen Rahmen.

Donnerstag, 24.04.2008




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