Stadt und AWO betreiben Junioruni
Auf der Basis einer Entscheidung des Verwaltungsausschusses der Stadt setzten Oberbürgermeister Frank Klingebiel und AWO-Bezirksgeschäftsführer Rifat Fersahoglu-Weber im Rathaus ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag.
Klingebiel erinnerte daran, dass sich die Stadt mit der Initiative "Kinder fördern und Familien unterstützen" auf den Weg gemacht habe, bis 2015 eine der kinder- und familienfreundlichsten Lernstädte Deutschlands zu werden. Im Fokus stehe dabei insbesondere der Bereich Bildung. Jedes Kind solle individuell gefördert werden und einen uneingeschränkten Zugang zu Bildung haben, um eine optimale Vorbereitung auf die Berufswelt zu erreichen.
Die bislang allein von der AWO betriebene, aber von der Stadt finanziell geförderte Junioruniversität sei hierbei ein wichtiger Baustein, so der Oberbürgermeister. Sie habe das Ziel, die "kleinen Studenten" schon ab dem Kindergartenalter für die Wissenschaft zu begeistern, sie bis zur beruflichen Ausbildung oder dem Studium zu begleiten und ihnen die Welt der Technik näher zu bringen.
Wie Klingebiel und Fersahoglu-Weber gemeinsam im Kooperationsvertrag betonen, wollen beide Partner auf der Grundlage einer "fairen und gelebten Partnerschaft gemeinsam eine Junioruniversität von bundesweitem Ruf entwickeln". Ein wichtiges Ziel sei ihre stärkere Öffnung für bildungsferne und einkommensschwache Kinder und Jugendliche. Um dieses zu erreichen, werde sich eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten der Stadt und der AWO bis Ende 2009 für ihre Beschlussgremien mit diversen Themen befassen und Vorschläge erarbeiten.
Die Arbeitsgruppe wird unter anderem zu behandeln haben formale und gesellschaftsrechtliche Punkte, eine verlässliche Dauerfinanzierung, die gemeinsame Ausrichtung von Kursinhalten, Dozenten und Kursgebühren, Einbindung von Sponsoren und Förderern, Nutzung der AWO-eigenen Vertriebswege sowie die Entwicklung zusätzlicher Projekte und Angebote.

