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Salzgitter-Tafel Drucken

Oberbürgermeister besucht Tafel

"Nichts ist besser als sich vor Ort über Einrichtungen und Angebote zu informieren. Von dem, was ich hier gesehen habe bin ich mehr als beeindruckt."

Mit diesen Worten fasste Oberbürgermeister Frank Klingebiel einen Besuch in den Räumlichkeiten der Salzgitter-Tafel in Bruchmachtersen zusammen. Er habe hohen Respekt vor den ehrenamtlichen Kräften, die sich hier zum Wohl der Ärmsten in der Gesellschaft engagieren würden.

Klingebiel würdigte erneut die Initiative des Mitte 2000 gegründeten Vereins Salzgitter-Tafel, die eine Markthalle eingerichtet hätten, um Lebensmittel an diejenigen weiterzugeben, die sich die üblichen Einzelhandelspreise nicht mehr leisten könnten. Durch einen symbolischen Preis würde Bedürftigen die Existenz spürbar erleichtert. Neben einer gesicherten Ernährung werde durch den Verein aber auch das Selbstwertgefühl der Empfänger gestärkt.

Der Oberbürgermeister dankte zugleich den vielen Firmen aus Salzgitter und  der Region, die mit Geld und Lebensmittelspenden den Betrieb der Tafel ermöglichten. Hier zeige sich für alle nachvollziehbar, was gesellschaftliche Solidarität heiße und was es bedeuten könnte, wenn diese aufgegeben oder nachlassen würde.

Der Vorsitzende des Vereins, Hartmut Böhm, und seine Stellvertreterin Irene Rodermund, hatten Klingebiel über  aktuelle Entwicklungen in der Salzgitter-Tafel informiert. Insgesamt fühlten sich 45 ehrenamtliche Kräfte den Aufgaben verpflichtet, hinzu kämen weitere 30 von der ARGE geförderte Personen. Im vergangenen Jahr seien über 29.000 Abholer betreut worden. Pro Tag würden durchschnittlich 137 Abholer registriert, die 340 Personen versorgten. An "neuen Kunden" seien 2009 459 Abholer in die Liste aufgenommen worden, die Einkäufe für 609 Erwachsene und 407 Kinder erledigt hätten.

Außer seinen persönlichen Eindrücken von der Arbeit der Tafel konnte der Oberbürgermeister noch ein großes Lob zurück mit ins Rathaus nehmen. Neben der ARGE müsse vor allem dem Fachdienst Soziales gedankt werden, so Böhm und Rodermund, ohne dessen verwaltungstechnische Unterstützung vieles nicht machbar sei.

Freitag, 12.02.2010




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