Sprungmenü

obere Global-Navigation



Frostschäden Drucken

6,5 Millionen Euro für Frostschäden

Wie auch in anderen Städten und Gemeinden hat der Winter in Salzgitter durch den häufigen Wechsel von Frost und Tauwetter viele beschädigte Straßen hinterlassen.

Für deren Beseitigung muss die Stadt zusätzlich rund 6,5 Millionen Euro investieren. Die bisher im Haushalt für Straßenbau angesetzten Mittel in Höhe von 6,9 Millionen Euro, 700.000  Euro davon zur Reparatur von Frostschäden, werden somit auf 13,4 Millionen Euro aufgestockt. Eine Million der zusätzlichen Gelder geht in Flickwerk, um kaputte Straßen wieder gebrauchsfähig zu machen, der Rest fließt in die Fahrbahndeckensanierung.

Besonders betroffen durch diesen Ausnahmewinter sind Straßen, die bereits sanierungsbedürftig sind. Aber auch in vergleichsweise guten Straßen können innerhalb weniger Tage Frostschäden entstehen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Deshalb sollen in den nächsten drei Wochen zumindest die gröbsten Schäden beseitigt sein. Wenn der Rat der Stadt am 10. März den Haushalt beschließt, könnten danach in den folgenden zwei Monaten die Ausschreibungen und in den Sommerferien die Hauptarbeiten durchgeführt werden.

In den vergangenen Wochen wurde mit 35 Tonnen Winterasphalt schon das Vierfache eines gewöhnlichen Winters verbaut. Einige Stellen mussten auch mehrfach geflickt werden, da es kein geeignetes dauerhaft haltbares Füllmaterial gibt, dass unter null Grad ausgebracht werden kann. Der nächste Lastkraftwagen könnte das Loch sofort wieder aufreißen. Eine Alternative gibt es aber nicht: Bei einer Tiefe von mehr als vier Zentimetern ist die Stadt aus Gründen der Verkehrssicherheit verpflichtet, Löcher zu stopfen, wenn keine Straßen gesperrt werden sollen.

Auf Dauer hilft aber nach Angaben des Fachdienstes für Tiefbau und Verkehr nur eine Komplettsanierung alter Straßen, um 10 bis 15 Jahre Ruhe vor Frostschäden zu haben, denn ein Großteil des Straßennetzes wurde Mitte des letzten Jahrhunderts gebaut, ausgelegt für weit weniger und vor allem leichteren Verkehr. Das ganze Stadtgebiet ist davon betroffen. Die Prioritäten liegen nun zunächst auf der Reparatur des Hauptverkehrsnetzes: In Salzgitter-Bad die Braunschweiger und Breite Straße, die Peiner und Konrad-Adenauer-Straße in Salzgitter-Lebenstedt, die Danziger Straße und Panscheberg in Salzgitter-Thiede sowie zwischen Lichtenberg und Osterlinde die K40.

Mittwoch, 24.02.2010


Lesen Sie auch hier:



Logo: Salzgitter