Mineralientag im Schloss Salder
Welche Mineralien sind in den Gesteinen der kontinentalen und ozeanischen Kruste enthalten, welche Mineralien bilden sich in Sedimentgesteinen, wie haben sich Salzgesteine gebildet, wie kann man Kristalle selber züchten? Alle diese Fragen werden an diesem Tag beantwortet.
Gezeigt wird außerdem, wie Kristalle gezüchtet werden können. Die Lernwerkstatt des Museums ist ebenfalls geöffnet. Hier stehen Kristalle zum Ausschneiden sowie Kristallgitter zum Dekorieren und Falten bereit.
Mineralien sind nicht nur die Bestandteile der Gesteine aus denen die Erdkruste unseres Planeten aufgebaut ist, sondern haben als Einzelkristalle lange Zeit den Menschen Rätsel aufgegeben. Welche verborgenen Kräfte haben derart regelmäßige Formen erschaffen können - waren es Götter?
Besonders schöne und seltene Kristalle galten deshalb als Glücks- und Heilsbringer und wurden von Kaisern und Königen als Zeichen ihrer Würde getragen. Insbesondere Rubine, Smaragde, Saphire und Diamanten füllten ihre Schatzkammern. In der heutigen Zeit wird nur ein geringer Teil zu Schmuck verarbeitet, der weitaus größere Teil findet Einsatz in Industrie und Technik.
Weitere Angebote des Städtischen Museums in der nächsten Zeit:
Vom Dienstag, 23., bis Donnerstag, 25. März, bietet das Museum in den Osterferien jeweils von 10 bis 14 Uhr eine Töpfer-Ferien-Arbeitsgruppe für Kinder von 9 bis 13 Jahre an. Die Teilnahme in der Lernwerkstatt des Schlosses kostet 10 Euro pro Teilnehmer.
In das Geheimnis der Schmiedekunst werden große und kleine Handwerker beim Kursus "Schmieden für Opa und Enkel" am Samstag, 17. und Sonntag 18. April eingeweiht. Jeweils von 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr oder 13 Uhr bis 14.30 Uhr zeigt ein Hofschmied im Schafstall des Museums, wie aus Rohstahl ein Werkzeug wird. Die Teilnahme kostet 5 Euro.
Anmeldungen sind für alle Veranstaltungen unter der Telefonnummer 05341 / 839-4623 möglich. Dort sind dann auch weitere Informationen erhältlich.

