Sprungmenü

obere Global-Navigation



ILEK Drucken

Abschluss des ILEK-Prozesses

Der Prozess über das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) in Salzgitter hat ein vorläufiges Ende gefunden.
Von links: Astrid Grotelüschen, Frank Klingebiel und Simone Ritter. Großbildansicht

Niedersachsens Ministerin für Landesentwicklung, Astrid Grotelüschen, und Oberbürgermeister Frank Klingebiel nahmen in der Wasserburg Gebhardshagen nunmehr aus den Händen der beauftragten Planungs- und Ingenieursgesellschaft Grontmij den Abschlussbericht entgegen.

Seit Mai 2009 hatte die Stadt für ihre ländlich geprägten Bereich das ILEK erstellt, dessen Resultate in den kommenden Monaten noch im Rat diskutiert werden. Unter umfassender Bürgerbeteiligung wurden Handlungsfelder identifiziert und vier Leitprojekte erarbeitet, die zur Weiterentwicklung Salzgitters beitragen sollen.

Oberbürgermeister Klingebiel dankte den Akteuren für ihr großes Engagement im Interesse der Stadt und ihrer Menschen. Es sei ihnen gelungen, Ideen zu entwickeln und kleinen Stadtteilen Perspektiven für einen hohen Wohn-, Freizeit- und Lebenswert aufzuzeigen. Die Resultate der vier Arbeitskreise korrespondierten mit seinem Ziel, Salzgitter bis 2015 zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Städte in Deutschland zu machen. Oft werde übersehen, dass immerhin ein Drittel der Bevölkerung Salzgitters in ländlichen Bereichen lebe. Insofern habe das ILEK einen hohen Stellenwert.

Auch in Anwesenheit von Liebenburgs Bürgermeister Hubert Spaniol betonte Ministerin Grotelüschen die Besonderheit des ILEK-Prozesses im landesweiten Vergleich. Es sei die Mischung aus Industriestandort und kreisähnlichen Strukturen, die Salzgitter unter allen ILEK-Gemeinden in Niedersachsen einzigartig mache. Besonders lobenswert sei die enge Kooperation mit den Partnerkommunen im nördlichen Vorharz wie Liebenburg und Baddeckenstedt. Im Ergebnis sei ein Mehrwert an Lebensqualität aufgezeigt worden. Sie können nur hoffen, fasste Grotelüschen zusammen, dass möglichst viele gesteckte Ziele erreicht würden.

Für Grontmij GfL unterstrich Simone Ritter in ihrer Bilanz nach mehreren Monaten Arbeit vor Ort: "Salzgitter ist besser als sein Ruf."  Der Kontrast zwischen dem Industriegebiet und den ländlichen Bereichen sei ein positives Markenzeichen der Stadt. Von daher müsse auf den Erhalt der Lebensqualität in den Dörfern großer Wert gelegt werden. Immerhin unterschritten von den 31 Stadtteilen Salzgitters 28  die Einwohnerzahl von 10.000. Sie sei überzeugt, dass jetzt einige entwickelte Projekte mit öffentlichen und privaten Mitteln eine Realisierungschance bekämen.

Mittwoch, 17.11.2010


Downloads:



Logo: Salzgitter