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ZOB Salzgitter-Lebenstedt Drucken

ZOB Salzgitter-Lebenstedt

Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) beabsichtigt auf der Strecke "Braunschweig - Salzgitter-Lebenstedt" das Angebot im Schienenpersonenverkehr auszubauen.
Verknüpfungspunkt Salzgitter-Lebenstedt. Großbildansicht

Bereits am 23. Februar hat hierzu der Rat der Stadt Salzgitter einstimmig einen gemeinsamen Antrag (5969/15) beschlossen. Unter Punkt 2 wurde der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) zu Folgendem aufgefordert:

"Der Bahnhof Salzgitter-Lebenstedt ist bis zum Start des Regionalbahnkonzeptes 2014+ umzugestalten. Neben den bahnrelevanten Investitionen durch den ZGB ist durch die Stadt eine räumliche Anbindung Bus - Schiene sowie die Einrichtung einer Parken-und-Reisen-Anlage (P+R) anzustreben. In Abstimmung ZGB und Stadt ist durch den ZGB dazu schnellstmöglich eine Planungsstudie zu erstellen. Der ZGB wird gebeten, für die Gesamtmaßnahme die Planungs- und Projektierungskosten zu übernehmen."

Aus diesem Grund wurde eine Studie gefertigt, in der die Überlegungen zusammengestellt worden sind, wie Bus und Bahn in Salzgitter-Lebenstedt sinnvoll verknüpft werden können. Für den Verknüpfungspunkt in Salzgitter-Lebenstedt wurden ausgehend von der heutigen Situation der Haltestellen in der Albert-Schweitzer-Straße drei weitere Hauptvarianten entwickelt, die sich hinsichtlich der Lage von Bahnsteig und Busbahnhof unterscheiden:

  • optimierte Variante 0: Beibehaltung der heutigen Haltestellen mit barrierefreiem Umbau
  • Variante A: ZOB auf der heutigen Freifläche gegenüber dem City-Tor
    - zusätzlich Untervariante A: ZOB vor dem Citytor-Center (Überlegungen der Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig (KVG) aus den Gesprächen mit der Verwaltung)
  • Variante B: ZOB direkt am Bahnsteig
  • Variante C: ZOB auf dem heutigen P+R-Platz


Die Verlegung des Busbahnhofes in komfortabler Lage zum Endhaltepunkt der Bahn steht dabei im Zentrum der Überlegung. Diese wurde den verschiedenen Gremien des Rates vorgestellt. Zusätzlich hat die KVG eine Untervariante zur Lösung A - ZOB an der Konrad-Adenauer-Straße - ausgehend aus der frühzeitigen Beteiligung im Rahmen der Erstellung der Machbarkeitsstudie und den Gesprächen mit dem ZGB und der Verwaltung erstellen lassen.

Aus fachlicher Sicht hatte sich die Verwaltung - abhängig von der Finanzierbarkeit des Gesamtprojektes- für die weitere Ausarbeitung der Planungsvariante B ausgesprochen, da diese als einzige Variante eine direkte Verknüpfung zwischen Bus und Bahn ermöglicht.

Zunächst wird mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Stadt im Rahmen der Beratungen des Haushaltes 2013 und der nachfolgenden zu entscheiden sein, inwieweit städtische Mittel für dieses Projekt zur Verfügung gestellt werden können und welche Variante letztendlich realisierbar ist.

Grundsätzlich ist der Neu- oder Ausbau von zentralen Omnibusbahnhöfen durch das Land Niedersachsen zuschussfähig. Der Antrag muss bei der Landesnahverkehrsgesellschaft gestellt werden. Die Förderquote beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für Bau, Grunderwerb und Planung.

Um die Maßnahmen in 2014 förderfähig halten zu können müsste ein Förderantrag beim Land bis zum 31. Mai 2013 gestellt werden. Die für die Ingenieurleistungen erforderlichen Haushaltsmittel würden gegebenenfalls außerplanmäßig bereitgestellt werden müssen.

Im nächsten Schritt soll nun die Öffentlichkeit in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Alle Bürger werden daher zu einer öffentlichen Veranstaltung am Montag, 12. November, 18 Uhr, in den Ratssaal im Rathaus herzlich eingeladen. In dieser Versammlung wird die Studie durch Vertreter unter anderem der Verwaltung und der KVG dargestellt und mit den Teilnehmern erörtert.

Montag, 29.10.2012


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