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Einwendung Konrad
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"Endlagerkonzept nicht tragfähig"

Über die Einwendung der Stadt Salzgitter im Rahmen des Nationalen Entsorgungsprogramms (NaPro) wurde der Rat der Stadt Salzgitter in der Sitzung am Mittwoch, 24. Juni, informiert.
Schacht Konrad in Salzgitter. Großbildansicht

Vorbereitet hat sie eine Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg. Die Einwendung wurde Ende Mai an das zuständige Bundesumweltministerium in Berlin versandt. Die Bündnispartner AG Schacht Konrad, IG Metall und das Landvolk Braunschweiger Land haben ebenfalls ein Exemplar erhalten.

Zum Stand von Wissenschaft und Technik beim geplanten Endlager Schacht Konrad liegt ebenso eine aktuelle Kurzexpertise des Gutachterbüros Intac vor. Eine der zentralen Aussagen des Berichts ist, "dass für eine Endlagerung in Konrad auf jeden Fall eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses erforderlich wäre."

Die Einlagerungskapazität von Konrad reiche nicht für alle in der Bundesrepublik Deutschland anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus, stellt das Gutachten im Ergebnis fest. Außerdem sei Konrad nicht für alle schwach- und mittelradioaktiven Abfälle geeignet.

Daraus folgt, so die Gutachter, dass das von der Bundesregierung bisher verfolgte Endlagerkonzept, das aus Konrad und dem nach Standortauswahlgesetz noch zu suchenden Endlager für insbesondere wärmeentwickelnde Abfälle besteht, nicht tragfähig ist.

Die entsprechende Vorlage mit der Stellungnahme und Kurzexpertise kann nachfolgend im Bürgerinformationssystem der Stadt Salzgitter eingesehen werden.

Donnerstag, 25.06.2015




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