Sprungmenü

obere Global-Navigation



Bundesumweltministerin in Salzgitter

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks kommt am 19. Januar nach Salzgitter, um über die Zukunft von Schacht Konrad mit Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft zu diskutieren.
Förderturm des Schacht Konrad Großbildansicht

Interessierte können die Veranstaltung ab 15 Uhr live vor der Kulturscheune erleben. Bereits ab 14.30 Uhr protestiert das Aktionsbündnis "Konrad stoppen - statt erweitern" vor dem Veranstaltungsgebäude gegen Schacht Konrad als bisher einziges deutsches Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.

Die Bürger sind dazu eingeladen, der Bundesministerin mit ihrem Protest deutlich zu machen, dass die Bevölkerung gegen eine Einlagerung von Atommüll unter den vom Bundesministerium geplanten Bedingungen in Schacht Konrad ist.

Wie groß der Widerstand in der Region gegen die geplante Einlagerung ist, zeigt sich anhand von mehr als 70.000 Unterschriften, die im Mai 2015 im Berliner Ministerium übergeben wurden.

Darüber hinaus protestiert die Region gegen die geplante Einlagerung mit dem "Appell der Region", der inzwischen von den Räten der kreisfreien Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, den Kreistagen der Landkreise Goslar, Peine, Wolfenbüttel und Helmstedt sowie den Räten von 12 kreisangehörigen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden unterzeichnet wurde.

Weitere Beschlussfassungen werden noch erwartet. Gefordert wird von der Bundesregierung unter anderem der dauerhafte verbindliche Ausschluss einer Erweiterung von Schacht Konrad und eine ganzheitliche Neubewertung des Schachtes nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik.

Die Bundesumweltministerin wird sich während ihres Besuches über die die Situation und den Sachstand des Widerstandes in der Region informieren und mit Oberbürgermeister Frank Klingebiel sowie mit Vertretern des Aktionsbündnisses, den Ratsmitgliedern der Stadt Salzgitter und Vertretern der Region (Hauptverwaltungsbeamte der Region, Bundestagabgeordnete und Landtagsabgeordnete) diskutieren.

Zugesagt haben bisher unter anderem die Mitglieder des Deutschen Bundestages: Günter Lach (CDU), Pia Zimmermann (Die Linke), Ingrid Pahlmann (CDU), Jutta Krellmann (Die Linke), Hubertus Zdebel (Die Linke); die Mitglieder des Niedersächsischen Landtages Marcus Bosse (SPD), Stefan Klein (SPD), Ottmar von Holtz (Bündnis 90/Die Grünen), Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) sowie die Hauptverwaltungsbeamten der Region (unter anderem Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig; Klaus Dieter Mohrs, Oberbürgermeister Stadt Wolfsburg; Thomas Pink, Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel; Christiana Steinbrügge, Landrätin des Landkreis Wolfenbüttel; Thomas Brych, Landrat des Landkreises Goslar und Franz Einhaus, Landrat des Landkreises Peine.

In den nächsten Tagen sind auf den Internetseiten der Stadt Salzgitter außerdem der Appell der Region, eine Landkarte der beteiligten Kommunen und ein Film über die Veranstaltung in der Kulturscheune zu sehen.

Montag, 18.01.2016




Logo: Salzgitter