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Frühstücksmeile
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Frühstücksmeile auf der Industriestraße

Die AG Schacht Konrad lädt 30 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima am Sonntag, 24. April, 11 Uhr, zu einer Protest-Frühstücksmeile auf der Industriestraße Nord bei Salzgitter-Bleckenstedt ein.
Schacht Konrad. Großbildansicht

Vor 30 Jahren explodierte der Reaktor in Tschernobyl. Vor fünf Jahren kam es in Fukushima zur Katastrophe. Trotzdem laufen weltweit immer noch 441 Atomkraftwerke. Deutschland liefert dafür aus Gronau und Lingen die erforderlichen Brennstoffe. Und eine sichere Verwahrung des strahlenden Atommülls bleibt weltweit eine Illusion.

Mit der Frühstücksmeile werden die Teilnehmer sich den Atommüllplänen der Bundesregierung in der Braunschweiger Region widersetzen und für einen generellen und endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren.

Mitmachen können Einzelpersonen oder Vereine. Man kann seinen eigenen Frühstückstisch mitbringen oder sich einfach einen mieten. Weitere Informationen: E-Mail infofruehstuecksmeilede, Telefon 05341 / 900194.

Die Kritik an der geplanten Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad reißt ebenso nicht ab und ist im gesamten Braunschweiger Land allgegenwärtig: Deshalb haben im Februar Mitglieder der Endlager-Kommission die Anlage bei Salzgitter-Bleckenstedt persönlich angeschaut, nachdem Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zuvor am 19. Januar zu Besuch in Salzgitter war.

Im Dezember 2015 / Januar 2016 haben die Gebietskörperschaften der Region einen gemeinsamen Appell beschlossen, um eine Neubewertung des Projektes "Schacht Konrad" nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik zu fordern. Diese Neubewertung kann aus wissenschaftlicher Sicht nur zum Ergebnis haben, dass Schacht Konrad als Lagerstätte nicht geeignet ist.

Insbesondere wird von der Bundesregierung gefordert:

  1. Den dauerhaften verbindlichen Ausschluss einer Erweiterung von Schacht Konrad.
  2. Die ganzheitliche Neubewertung von Schacht Konrad nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik einschließlich der über 25 Jahre alten Sicherheitsberechnungen- und -analysen.
  3. Die Berücksichtigung einer Option der Rückholbarkeit sämtlichen endzulagernden Atommülls, die bei Schacht Konrad nicht gegeben ist.
  4. Die Überarbeitung der Transportstudie Konrad zur realistischen und aktuellen Abschätzung von Transportrisiken einschließlich möglicher Auswirkungen von Transportunfällen.


Die zuständigen Bündnispartner (AG Schacht Konrad, IG Metall, Landvolk, Stadt Salzgitter) sind sich einig in ihrem Ziel, weiterhin auf verschiedensten Wegen juristisch, politisch und mit phantasievollen Aktionen gegen das Projekt Konrad zu agieren. 

Donnerstag, 10.03.2016



Schacht Konrad

Umweltministerin zu Gast


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