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Oberbürgermeister Frank Klingebiel: "Wir stehen zu unserer Hütte"

Die Stahlindustrie gehört zu Deutschland, zu Niedersachsen und zu Salzgitter. Damit das so bleibt, muss es einen fairen Wettbewerb auf dem internationalen Markt geben.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel mit Hasan Cakir (rechts),  Matthias Wilhelm (Zweiter von rechts) und Heinz Jörg Fuhrmann (Dritter von links). Großbildansicht

Das war das Credo des Stahlaktionstages am Donnerstag in Salzgitter. Initiator und Organisator war die IG Metall Salzgitter-Peine.

4000 Menschen versammelten sich auf dem Hüttengelände, um für sichere Arbeitsplätze, gegen billige Stahlimporte aus China und die Verteuerung von CO2-Zertifikaten und für eine Befreiung der Salzgitter AG von EEG-Umlage zu demonstrieren.

Unterstützung bekamen sie auch vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil. Er wolle nicht, dass Unternehmen aus Niedersachsen in Länder außerhalb von Europa auswandern müssten, weil die Energiekosten vor Ort zu hoch würden, betonte er.

Stahlaktionstag. Großbildansicht

"Ohne Stahl keine Stromtrassen, ohne Stahl keine Windräder", hob Hartmut Meine, der Bezirksleiter der IG Metall für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Bedeutung der Stahlindustrie für die Energiewende hervor.

Auch Oberbürgermeister Frank Klingebiel solidarisierte sich mit den Stahlarbeitern seiner Stadt und marschierte mit ihnen zur Kundgebung. Für ihn ist klar: "Wir stehen zu unserer Hütte und kämpfen gemeinsam um unseren Stahlstandort und unsere Lebensgrundlage."

Diese Haltung hatte vor einigen Wochen auch der Rat der Stadt Salzgitter in großer Einigkeit vertreten. Er verabschiedete am 16. März einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Standorte der Stahlindustrie in Deutschland und der Arbeitsplätze der Salzgitter AG.

Der Vorstandsvorsitzende Heinz Jörg Fuhrmann und Konzernbetriebsratsvorsitzender Hasan Cakir und Matthias Wilhelm, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Salzgitter-Peine waren stolz auf so viel Solidarität.

Donnerstag, 07.04.2016


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