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Frühstücksmeile
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Frühstücken gegen die Atommüll-Politik

30 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima hat die AG Schacht Konrad am 24. April zu einer Frühstücksmeile auf der Industriestraße Nord bei Salzgitter-Bleckenstedt eingeladen.
Frühstücksmeile auf der Industriestraße. Großbildansicht Foto: AG Schacht Konrad

Rund 1.500 Teilnehmer sind trotz nicht gerade besten Wetters der Einladung gefolgt.

Info- und Versorgungsstände verschiedener Initiativen, das Landvolk mit Traktoren und die IG-Metall sorgten mit Kaffee, Kuchen, Grills, Rührei und vielem mehr für ein vielfältiges und buntes Angebot. Auf einer Länge von etwa anderthalb Kilometern war die vielbefahrene Straße vor Schacht Konrad den ganzen Tag gesperrt.

Auf der Bühne kamen Zeitzeugen aus Fukushima und Tschernobyl zu Wort. Sie erzählten sehr eindringlich von den Katastrophen und mahnten mit Blick auf die Folgen, dass der Atomausstieg in Deutschland lange noch nicht geschafft ist.

Ebenso berichteten Vertreter der vier Standorte im Braunschweiger Land: Schacht Konrad, Eckert & Ziegler/Braunschweig, Morsleben und Asse von den Fehlern, die gemacht wurden und gerade (wieder) gemacht werden.

Die Menschen im gesamten Braunschweiger Land sind sich einig: Schacht Konrad dürfe nicht in Betrieb gehen, Eckert & Ziegler dürfe nicht mitten im Wohngebiet von Braunschweig Atommüll verarbeiten, der Asse-Müll müsse zurückgeholt werden und Morsleben müsse verantwortlich behandelt werden - und das AKW Grohnde müsse endgültig vom Netz.

Montag, 25.04.2016


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