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Städtische Kunstsammlung
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"Die Arbeit" im künstlerischen Mittelpunkt

Vom 29. Mai bis 7. August zeigt die Stadt Salzgitter in den Räumen der Städtischen Kunstsammlung im Schloss Salder einen Teil ihrer eigenen Sammlung zum Thema Arbeitswelt.
Die Bleistiftzeichnung "Arbeiter" von Otto Dix ist eine Besonderheit der Ausstellung. (Reproduktion: Stadt Salzgitter) Großbildansicht

Die Sammlung umfasst Arbeiten zu den Themen Arbeitsplatz, der arbeitende Mensch, Spuren der Arbeit in Landschaft und Gesellschaft und Werkzeug(e). Mittlerweile besitzt die Stadt Salzgitter eine Sammlung von etwa 1.000 hochwertigen Arbeiten zu diesem Thema. Entstanden ist eine einzigartige Ausstellung.

Die feinen Exponate reichen von der "klassischen Moderne" bis zu Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Sie zeigen die unterschiedlichsten Berufsfelder, einige Berufe werden heute gar nicht mehr ausgeübt - sie sind Erinnerung, einige sind hinzugekommen - neue Berufe und Berufsfelder haben sich entwickelt.

Die Ausstellung "Erinnerung der Arbeit" lässt diese an Berufe aus der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Handel, der Industrie, der Architektur, der Medizin und auch der Kultur wach werden. Das "Technische Personal" von Otto Dix wird ebenso zu sehen sein, wie "Hangar" des gebürtigen Salzgitteraners Volker Blumkowski.

Auch die Techniken der einzelnen Künstler sind völlig unterschiedlich, so umfasst die Sammlung Radierungen, Holzschnitte, Zeichnungen, Aquarelle und Malerei. Dem Besucher begegnen große Namen der Kunstgeschichte wie Ernst Barlach, Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz, Max Liebermann, Oskar Kokoschka und viele andere.

"Verkäufer" von Johannes Grützke. (Reproduktion: Stadt Salzgitter) Großbildansicht

Seit 1986 sammelt die Stadt auf der Basis eines Ratsbeschlusses "Arbeiten auf Papier zum Thema Arbeitswelt". Von Beginn an wurde versucht, Ankaufsentscheidungen im Sinne hoher künstlerischer Qualität zu treffen und weniger das Wesen oder den gesellschaftlichen Stellenwert von Arbeit im Sinne einer vorgegebenen oder gesuchten Weltanschauung mit künstlerischen Beispielen zu bewerben oder zu feiern.

Zur Eröffnung am Sonntag, 29. Mai, um 11 Uhr sprechen Bürgermeister Marcel Bürger und der Kunsthistoriker Michael Stoeber aus Hannover. Insgesamt werden bis zum 7. August rund 80 Werke zu sehen sein. Darüber hinaus finden öffentliche Führungen statt.

Führungen: Sonntag, 12.06., 19.06. und 24.07. jeweils um 11.15 Uhr.
Vortrag "Die Arbeit in der Kunst" von Michael Stoeber am Donnerstag, 23. Juni, um 19 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 7. August zu den Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr, Montag Ruhetag

Lesung mit Pia Kranz, M.A., Sonntag, 10. Juli, um 11.15 Uhr

"Willkommen in Absurdistan" aus dem Tagebuch einer Arbeitslosen von Tanja Stramiello

Arbeitslos und Spaß dabei? Wohl kaum! Dass dieses Klischee sich nicht erfüllt musste die Autorin des Buches gleich zu Beginn ihrer 1,5 Jahre andauernden Arbeitslosigkeit am eigenen Leibe erfahren. Die Erlebnisse dieser Zeit der Erwerbslosigkeit verarbeitete sie in Form des vorliegenden Tagebuches - nicht ohne zynisches Augenzwinkern.

Erfolgreich schlug sich die Autorin durch den Paragraphendschungel der Behörden. Zudem stolperte die Autorin über allerhand merkwürdige Alltagssituationen des ganz normalen Lebens und des aktuellen Zeitgeschehens. Kein Wunder, dass sie sich recht schnell in ein fernes Land versetzt fühlte. Ein Land, in dem Absurdes normal und alltäglich ist: Absurdistan, das Land des ganz "normalen" Wahnsinns.

 

Freitag, 20.05.2016


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