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Himmlisches Jubiläum für Salzgitter

Am kommenden Montag, 19. September, feiert die fliegende "Salzgitter" ihr Silberjubiläum.
Seit 25 Jahren hat die niedersächsische Stadt einen Fliegenden Botschafter in der Lufthansa-Flotte.
Foto: Lufthansa Großbildansicht Foto: Lufthansa

Zum "himmlischen" Silberjubiläum morgens nach Tel Aviv und zurück nach Frankfurt, am Nachmittag dann noch mal nach Athen und wieder retour: Auch an seinem Ehrentag gönnt sich der Jubilar keine Ruhepause, sondern bringt bis zu 200 Geschäfts- und Urlaubsreisende sicher und komfortabel nach Israel bzw. Griechenland.

Ganz normaler Alltag für den äußerst fleißigen "Fliegenden Botschafter" von Salzgitter. Seit exakt 25 Jahren wird die niedersächsische Stadt durch ein Flugzeug der Deutschen Lufthansa auf den Luftstraßen in Europa und in den Nahen Osten repräsentiert - mittlerweile, seit zwei Jahren, "in zweiter Generation" durch einen Airbus vom Typ A321.

Die "luftige Beziehung" zwischen Salzgitter und der Lufthansa begann am 19. September 1991. An jenem Tag taufte Johanna Struck, die Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Hermann Struck, auf dem Flughafen Hannover eine Boeing 737-500 der "Kranichlinie" auf den Namen "Salzgitter".

Der zweistrahlige Jet mit der Kennung D-ABIM - kurz: "India-Mike" - leistete über zwei Jahrzehnte lang treue Dienste und repräsentierte die Stadt mit einem Höchstmaß an Zuverlässigkeit auf den Flugstrecken innerhalb Deutschlands und Europas.

2013 wurde die erste "Salzgitter" außer Dienst gestellt und nach Amerika "auf's Altenteil" geschickt. Im Zuge einer umfassenden Flottenerneuerung wurde der Name der Stadt im Jahr darauf auf einen modernen Mittelstrecken-Airbus übertragen. Er trägt die Luftfahrtkennung D-AIDI (in der Pilotensprache "Delta-India").

Foto: Lufthansa Großbildansicht Foto: Lufthansa

Die neue "Salzgitter" hat bislang den Namen und das Stadtwappen bereits auf knapp 9300 Hin- und Rückflügen in alle Regionen Europas getragen und dabei rund 15.000 Flugstunden zurückgelegt.

An diesem Wochenende steuert sie - jeweils von ihrem Heimatflughafen Frankfurt aus - Barcelona, London, Beirut und St. Petersburg an, ehe sie am Montag, ihrem Jubiläumstag, die "Salzgitter"-Visitenkarte nach Tel Aviv und Athen trägt.

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die "Kranichlinie" ihren allerersten Langstrecken-Jet vom Typ Boeing 707 in Dienst stellte.

Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt. Seither wurden über 300 Lufthansa Flugzeuge auf Namen deutscher Städte und Gemeinden getauft. Auch sämtliche Bundesländer und einige internationale Destinationen sind in der "Kranich-Flotte" repräsentiert.

Auch alle größeren niedersächsischen Städte, allen voran die Landeshauptstadt Hannover und Braunschweig, haben seit Jahrzehnten Patenflugzeuge in der Lufthansa-Flotte. Das Bundesland selbst wird - sozusagen in "vierter Generation" - seit zwei Jahren durch einen Super-Jumbo vom Typ Boeing 747-8 Intercontinental repräsentiert.

Freitag, 16.09.2016


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