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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
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Engagement für den Frieden

Ehrungen engagierte Mitglieder standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Salzgitter.
Ehrungen für engagierte Mitglieder des Volksbundes: Ute Skalik, Wolfgang Marienfeld (zweiter von rechts), Reinhard Thörmann (dritter von links) und Andreas Mainz (zweiter von links) mit ihren Auszeichnungen. Oberbürgermeister Frank Klingebiel (rechts), Carsten Bauerochse, Geschäftsführer des Kreisverbandes Salzgitter (vorn links) und Michael Gandt, Bezirksgeschäftsführer Braunschweig (hinten links), gratulieren den Geehrten. (Foto: Stadt Salzgitter) Großbildansicht

Zuvor bedankte sich Oberbürgermeister Frank Klingebiel bei den Mitgliedern für ihr Engagement.

Die 25 Mitglieder, die an der alle zwei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung teilnahmen zeigen mit ihrer Anwesenheit, wie wichtig ihnen die Arbeit des Volksbundes ist. "Der Volksbund lebt von Spenden und dem Engagement der Mitglieder", betonte Frank Klingebiel als Geschäftsführer des Kreisverbandes Salzgitter.

Dank der 112 Mitglieder im Kreisverband Salzgitter können Dinge angestoßen und auf den Weg gebracht werden. Dazu gehören unter anderem die Haus- und Straßensammlung, an der sich auch Schüler von fünf Salzgitteraner Schulen beteiligen, indem sie in ihrer Freizeit um Geld für die Arbeit des Volksbundes bitten. Das Ergebnis bei der letzten Sammlung betrage 2.545,31 Euro Dieses Engagement ist für Frank Klingebiel beeindruckend. Er hoffe, dass der Volksbund dadurch weitere Unterstützer finde, denn die Arbeit für den Volksbund sei aktive Friedensarbeit. Die Mitglieder des Volksbundes seien Botschafter für den Frieden.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes bedankte sich auch bei der Stiftung Kriegsgräberfürsorge in Northeim, die für die Restaurierung des Ehrenmals in Lichtenberg 4.000 Euro gespendet hatte. Im Haushalt 2015 waren dafür 10.000 Euro eingestellt. Mit der Spende konnte das Ehrenmal vollständig restauriert werden. Der Oberbürgermeister betonte, dass dieses Ehrenmal ein wichtiger Gedenkort in Salzgitter für die Gefallenen der beiden Weltkriege sei.

Er bedankte sich bei Ute Skalik, Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Nordwest, die unter anderem in Lichtenberg engagiert Spenden für den Volksbund sammle. Als Dank erhielt sie die Bronzene Ehrennadel des Volksbundes, die ihr von Michael Gandt, Bezirksgeschäftsführer vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus Braunschweig, überreicht wurde. Die Bronzene Ehrennadel erhielt auch Andreas Mainz. Der Gesamtschuldirektor der IGS Salzgitter fördert an der IGS das Engagement für den Volksbund. Verschiedene Aktivitäten gehören ebenso dazu wie die Teilnahme der Schüler an der Haus- und Straßensammlung.

Die Goldene Ehrennadel des Volksbundes erhielt Wolfgang Marienfeldt, der seit vielen Jahren die Arbeit des Volksbundes unterstützt und aktiv an der Haus- und Straßensammlung in Heerte teilnimmt.

Die Weißgoldene Ehrennadel erhielt Reinhard Thörmann. Er ist seit 1962 Mitglied des Volksbundes und seit vielen Jahren als Sammler während der Haus- und Straßensammlung in Lesse aktiv.

Im Anschluss an die Ehrungen berichtete Michael Gandt von der Arbeit des Volksbundes Bezirksverband Braunschweig. Ein informativer Vortrag von Jochen Droste, dem Reservistenbeauftragten des Volksbundes, Landesverband Niedersachsen, über "Das 50+ Workcamp - eine neue Idee etabliert sich" sowie anschließendem Austausch rundete die Mitgliederversammlung ab.

Jochen Droste berichtete anschaulich per Power-Point-Präsentation über die durchgeführte Restaurierung von Kriegsgräberstätten im Ausland.

Derzeit unterhält der Volksbund vier Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten im Ausland:

-Im niederländischen Ysselsteyn

- In Niederbronn (Frankreich)

- Auf dem polnischen Teil der Insel Usedom (Golm)

- In Lommel (Belgien)

Sie liegen alle auf dem Gelände deutscher Kriegsgräberstätten. Hier treffen sich regelmäßig Jugendgruppen oder Schulklassen, um einerseits über die praktische Pflege von Kriegsgräbern Zugang zur europäischen Geschichte zu erlangen und andererseits Land und Leute kennen zu lernen.

Die Begegnungsstätte Niederbronn wird zurzeit für insgesamt 2,4 Millionen Euro ausgebaut.



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