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Kinder- und Familienbeauftragte
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Salzgitter ist für Familien attraktiv

Die Bilanz 2008 bis 2015 liefert Daten über acht Jahre erfolgreiche Kinder- und Familienpolitik.
Kinder- und Familienbeauftragte Sylvia Fiedler Großbildansicht

Als die Kinder- und Familienbeauftragte der Stadt Salzgitter, Sylvia Fiedler, im Januar 2008 ihre Tätigkeit aufnahm, war sie die erste hauptamtliche Beauftragte in Niedersachsen und hatte den Auftrag an dem Ziel Salzgitter bis 2015 zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Lernstädte zu entwickeln, mitzuarbeiten.

Das Arbeitsprogramm von Oberbürgermeister Frank Klingebiel mit Leben zu füllen, Projekte abzustimmen und unterschiedliche Akteure unter einem Hut zu bringen, die das gleiche Ziel verfolgen, war in diesen Jahren ihre Hauptaufgabe.

"Und diese hat Sylvia Fiedler mit viel Engagement, großer Fachkompetenz und auch einer gehörigen Portion Begeisterung gemeistert", stellt Fachbereichsleiterin für Strategische Planung und Kommunikation, Simone Kessner, fest. "Salzgitter zukunftsfähig zu machen, sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen, war und ist das Anliegen von Oberbürgermeister Klingebiel. Investitionen in Erziehung und Bildung, der kostenfreie Kita-Besuch, die umfassende Schulsanierung und die Baulandförderung sind wesentliche Investitionen in die Zukunft, die Oberbürgermeister und Rat auf den Weg gebracht haben."

Diese Aufzählung sei jedoch nicht abschließend. Salzgitter zu einer attraktiven Stadt zum Leben, Wohnen und Arbeiten zu machen, erfordere aber auch alle im Blick zu behalten und sich unterschiedlichen Themen zu stellen. "Ein  vielfältiges Freizeitangebot, gute Arbeitsmöglichkeiten an einem bedeutenden zeitgemäßen Wirtschaftsstandort, bezahlbarer Wohnraum, der für alle Generationen das Richtige bietet, waren weitere Handlungsfelder, die im Leitlinienprozess eine wichtige Rolle spielten und auch heute noch spielen", erläutert Kessner.

Standortbestimmung nach intensiver Familienpolitik

Kinder- und Familienpolitik wird in Salzgitter als Querschnittaufgabe betrachtet.
Nachdem im Jahr 2008 eine Bestandserhebung zum damaligen Ist-Zustand kinder- und familienfreundlicher Maßnahmen und Angebote vorgelegt worden war, erarbeitete die Kinder- und Familienbeauftragte eine Bilanz zur Entwicklung in den Jahren zwischen 2008 und 2015.
Sie dokumentiert mit Zahlen, Fakten und Daten zu den unterschiedlichen Handlungsfeldern von Kinderbetreuung über Bildung, Kultur, Integration bis Gesundheit, Soziales und Wirtschaft Trends während dieser achtjährigen Etappe auf dem Weg zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Salzgitter.
Nach acht Jahren zielgerichteter und intensiver Kinder- und Familienpolitik ist die vorliegende Bilanz somit eine weitere Standortbestimmung.

Tätigkeitsbericht der Kinder- und Familienbeauftragten

Gleichzeitig legt die Kinder- und Familienbeauftragte damit einen Bericht zu ihrer Tätigkeit im Referat für Kinder- und Familienförderung vor.

Der Leitlinienprozess von der ersten Datenerhebung über die Beteiligungs- und Umsetzungsphase bis zur abschließenden Projektbeschreibung war dabei ein gewichtiger Schwerpunkt der Arbeit. Hier war die Kinder- und Familienbeauftragte Koordinierungsstelle und Impulsgeber.

Für Projekte in Kindergärten, Schulen und Einrichtungen gab die Kinder- und Familienbeauftragte darüber hinaus Anstöße und wirkte an der Umsetzung mit. Durch dieses Engagement wurden neue und zusätzliche Akteure für Projekte gewonnen. Die wiederum führten Impulsprojekte erfolgreich weiter.

Durch die Arbeit der Kinder- und Familienbeauftragten wurde erreicht, dass alle Fachdienste der Stadtverwaltung mehr als zuvor sehr zielgerichtet wirkungsvolle Vorhaben für Kinder und Familien entwickeln und umsetzen. Die Bandbreite an Maßnahmen, um kinder- und familienfreundliche Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen, wurde umfangreicher. Die Haltung zum Thema Kinder- und Familienfreundlichkeit hat sich spürbar und nachhaltig verändert. Kinder- und Familienfreundlichkeit bestimmen als Leitgedanke das Handeln und werden Entscheidungen zugrunde gelegt.

Auch Einrichtungen und Verbände unterstützten durch die und in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Familienbeauftragten mit eigenen Vorhaben die Anstrengungen der Stadtverwaltung. Sie machten damit ihre Zustimmung und Unterstützung für die Familienpolitik in Salzgitter deutlich.

Familienfreundlichkeit begreifbar gemacht

Mit öffentlichkeitswirksamen Produkten machte die Kinder- und Familienbeauftragte auf die vielschichtigen Aspekte von Kinder- und Familienfreundlichkeit aufmerksam. Zu nennen sind die Familienkalender und der Interkulturelle Kalender, die Kinderfreundliche Hausordnung, das Stadt-Memory, das Spielheft "Salzgitter spielt", Materialien für die Babybegrüßung in Salzgitter aber auch das Spielfest "Salzgitter spielt".
Diese Produkte machen deutlich, wie viele Facetten Kinder- und Familienfreundlichkeit haben. Es geht nicht um einzelne Bevölkerungsgruppen, sondern um eine gesamte Stadtgesellschaft.

Kinder- und Familienfreundlichkeit ist und bleibt ein ernstzunehmender Standortfaktor. Darum bildet die jetzt vorliegende sachbezogene Datensammlung eine weitere Grundlage für die weitere Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Lernstadt.
Dazu müssen die Fakten bewertet und aktuelle Entwicklungen berücksichtigt werden.

Kinder- und Familienfreundlichkeit sind wichtiger Standortfaktor

"Ich verstehe mich nach wie vor als Botschafter für die Belange von Kindern und Familien und möchte auch weiterhin mit dafür sorgen, dass die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner Salzgitters jeden Alters nach ihren Bedürfnissen gestaltet werden", sagt Sylvia Fiedler mit Ausblick auf ihre künftige Arbeit.

Die 2008 geschaffenen Strukturen haben sich bewährt. Die Entwicklung in den Jahren hat aber auch gezeigt, dass sich im Prozess der kinder- und Familienfreundlichen Stadtentwicklung Formen und Wege ausgeprägt haben, die den Leitgedanken der Kinder- und Familienfreundlichkeit eigenständig weitertragen.

Damit wandelt sich auch Auftrag und Umfang des Wirkens der Kinder- und Familienbeauftragten. Familienpolitik öffentlich zu machen, Kinder und Familien über Angebote zu informieren und Akteure im Sinne generationengerechten Handelns zu beraten, soll künftig im Mittelpunkt der Arbeit stehen.

Donnerstag, 07.12.2017


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