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BONA SZ
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BONA SZ jetzt Regelangebot

BONA SZ ist in Salzgitter zur Marke geworden. Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien bieten unter diesem Dach allen Schülern gemeinsame Bausteine einer guten und frühzeitigen Berufsorientierung.
Links die beiden BONA-SZ-Initiatoren Oberbürgermeister Frank Klingebiel und der Personalvorstand der Salzgitter AG, Peter-Jürgen Schneider. Großbildansicht

BONA SZ stand als Modell Pate für ähnliche Projekte in anderen Gebietskörperschaften der Region und über die Region hinaus. Die Beteiligten aus Wirtschaft, Schulen und der Stadt Salzgitter haben sich entschlossen, aus dem Projekt ein verlässliches Regelangebot zu machen.

Diese Absicht fand am 16. Oktober in der Realschule Salzgitter-Bad ihren Ausdruck in einer Veranstaltung zum Abschluss der Projektphase in Anwesenheit der beiden Initiatoren Oberbürgermeister Frank Klingebiel und dem Personalvorstand der Salzgitter AG, Peter-Jürgen Schneider. Sie dokumentierte den Erfolg der bisherigen Arbeit und bildet nun Grundlage für die gemeinsame Weiterentwicklung der Berufsorientierung in Salzgitter.

Nach einleitenden Worten des Rektors der Realschule, Bernd Koltrowitz, konnte Klingebiel zahlreiche Gäste begrüßen, so den Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, Prof. Dr. Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, die beiden bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, Frauke Heiligenstadt, und CDU, Karl-Heinz Klare, sowie Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Vertreter von Unternehmen und Ratsmitglieder. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, Armin Maus.

BONA wurde mit Lob überschüttet. Staatssekretär Dr.Powohl würdigte es als ein "hervorragendes Modellprojekt", das unterschiedliche Interessen bündele. Profitieren würden alle beteiligten Akteure - Wirtschaft, Schulen, aber vor allem die Jugendlichen. Heiligenstadt und Klare sahen BONA partei- und fraktionsübergreifend als Musterbeispiel für einige andere industriell geprägte Regionen in Niedersachsen und kündigten einen Antrag im Landtag an.

Wie optimistisch Jugendliche ihre Perspektiven in technisch-gewerblichen und naturwissenschaftlichen Berufen sehen können, machte Prof. Dr. Plünnecke in einem Kurzvortrag deutlich. Das gelte vor allem auch für Ingenieure, von denen drei Viertel aus nicht-akademischen Familien stammten. Für ihn sei dies ein "klassisches Aufsteigerfach". Ein ganz großes Potential gebe es bei Mädchen, denen er empfahl ihre traditionellen Berufswünsche im kaufmännischen Bereich zu überprüfen.

Mittwoch, 17.10.2012




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