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Ratssitzung 20/16
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Ratssitzung am 21. August

Zur Gleichstellung der Schwimmvereine und DLRG-Ortsgruppen in Salzgitter werden in den Bädern Thiede und Gebhardshagen die Entgelte analog zur Entgeltordnung der Stadt erhoben.
Ratssitzung im Rathaus. Großbildansicht

Die entsprechende Beschlussvorlage "Entgelte für Schwimmvereine in den Bädern " hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 21. August beschlossen. Die Differenz erstattet die Sport und Freizeit GmbH (SFS) den Badbetreibern. Mit diesen ist hierüber noch eine Vereinbarung zu treffen. Die Finanzierung erfolgt mit Zustimmung des Kreissportbundes aus den Sportfördermitteln "Zuschüsse für Sportvereine für den Sportbetrieb".

Bisher galt die Entgeltordnung der Stadt Salzgitter nur für die schwimmsporttreibenden Vereine, welche die Bäder der Thermalsolbad Salzgitter GmbH (TSB) nutzen, nicht aber für Vereinsnutzungen an anderen Bäderstandorten in Salzgitter. Die Höhe der Sportförderung der Vereine richtet sich dabei nach der Anzahl der jugendlichen Mitglieder.

Die schwimmsporttreibenden Vereine, die in den Bädern SZ-Thiede und SZ-Gebhardshagen aktiv sind, haben in einer Eingabe auf die unterschiedliche Entgeltförderung im Vergleich zu den Vereinen in den TSB-Bädern hingewiesen und eine Gleichstellung gefordert. Dabei geht es jährlich um eine Betrag von etwa 9.000 Euro.

Radwanderer. Großbildansicht

Informiert wurde das Gremium im weiteren Verlauf mit einer Mitteilungsvorlage über Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Salzgitter. So werden aktuell mit dem "Masterplan Mobilität" und dem "Radwegekonzept für den ländlichen Raum Salzgitters" zwei Konzepte erarbeitet. Mit ihnen sollen die bestehenden Bedingungen für den Radverkehr analysiert und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für künftige Maßnahmen entwickelt werden.

Der Masterplan Mobilität konzentriert sich auf die drei Stadtteile Lebenstedt, Bad und Thiede und wird 2014 fertiggestellt. Das Radwegekonzept - liegt bereits 2013 vor - untersucht aufbauend und ergänzend die 28 anderen Stadtteile im Rahmen des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes ILEK, so dass am Ende ein gesamträumliches Gutachten für das Stadtgebiet vorliegt.

Geplant ist die Hauptrouten zu benennen sowie diese zu fördern und weiterzuentwickeln. Der Unterhaltungsaufwand soll bei diesen Überlegungen in eine Nachhaltigkeitsbetrachtung mit einbezogen werden und Grundlage der Entscheidung für oder gegen einen Neubau von Radwegeverbindungen darstellen.

Auch soll geprüft werden, ob bereits bestehende Wege und Feldwege für den Radverkehr genutzt werden können, um Lückenschlüsse herzustellen. Es werden auch Empfehlungen zu Abstellanlagen sowie zu Service- und Informationseinrichtungen getroffen.

Zum Schluss der Sitzung ist die Verwaltung über einen Antrag beauftragt worden, ein Konzept zur Errichtung von Hinweisschildern auf Salzgitters Partnerstädte an einem zentralen Ort in der Lebenstedter Fußgängerzone zu erstellen.

Die Hinweisschilder könnten auch in den Boden eingelassen werden und sollen die Himmelsrichtungen und Entfernungen zu den Partnerstädten angeben.

Donnerstag, 08.08.2013


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