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Integrationspreis
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Preis für SOS-Mütterzentrum

Mit einem abwechslungsreichen Programm und der Verleihung des Integrationspreises endete die interkulturelle Woche. Rund 400 Gäste erlebten in der Aula im Gymnasium Salzgitter-Bad eine gelungene Mischung aus Tanz, Musik, Kabarett und Tombola.
Den Integrationspreis 2014 erhält das SOS-Mütterzentrum. Es freuen sich (von links):(von links): Sabine Genther, Mütterzentrum,  Hüseyin Celik, Mobilcom Debitel, 3. Christel-Otto Tietge, Vorjahressieger, 4. Muammer Duran, Rechtsanwalts Kanzlei Duran, Dincer Dinc, Bürgerservice für Migranten (BSfM), Füsun Hizir, Mütterzentrum, 7. Conny Katschke Mütterzentrum, Nese Okultasi Mütterzentrum,. Stephan Siekmann, Deutsche Post AG / DHL. (Foto: Stadt Salzgitter) Großbildansicht

Viel Beifall gab es für den diesjährigen Preisträger: Das SOS-Mütterzentrum erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Integrationspreis des Bürgerservice für Migranten und der Stadt Salzgitter.

Zuvor blickte Oberbürgermeister Frank Klingebiel in seiner Eröffnungsrede auf die interkulturelle Woche zurück. Viele Vereine und Organisationen haben viel auf die Beine gestellt. Alle waren eingeladen, bei gemeinsamen Aktionen andere Kulturen kennenzulernen. Salzgitter sei Heimat für über 120 Nationen, die die Stadt bereichere. Die Integration habe in und für Salzgitter einen sehr hohen Stellenwert. Seit dem Jahr 2011 ist Salzgitter die erste Respekt-Stadt Deutschland. Die ehrenamtliche Arbeit aller Engagierten sei besonders zu würdigen. Deswegen sei auch die Arbeit der Integrationslotsen wichtig, die Menschen mit Migrationshintergrund in allen Lebenslagen beraten und zu unterstützen.

Das betonte auch Dincer Dinc. Der Koordinator der Integrationslotsen aus Lebenstedt hielt die Lauditio auf den Gewinner des Integrationspreises, den die Stadt Salzgitter zum zweiten Mal vergab. Das SOS-Mütterzentrum aus Salzgitter-Bad wurde an diesem Abend vom Bürgerservice für Migranten und von Vertretern des Fachdienstes Bildung und Integration der Stadt Salzgitter ausgezeichnet. Dincer Dinc sagte, dass es viele Vorschläge für den Integrationspreis gegeben habe. Er verwies auch darauf, dass Integration ein leicht geäußertes Wort sei, aber trotzdem nicht so leicht funktioniere, weil es keine Bedienungsanleitung dafür gebe. "Es braucht Menschen, die es möchten, die es wollen. Für die es wichtig ist, wie sie in ihrer Stadt leben und für die es wichtig ist, wie ihre Kinder in der Stadt, in der sie leben aufwachsen", sagte Diner Dinc.

Diesen Menschen sei es wichtig, wie sie gemeinsam leben. Salzgitter habe ein leuchtendes Beispiel, wo die Integration wirklich funktioniert. Wo sie eingebettet sei von Menschen, die es wollen und auch von Menschen, die es leben. Das SOS-Mütterzentrum sei dieser Lichtblick in Salzgitter, der deutschlandweit seinesgleichen suche. Anhand eines kleinen Rückblickes auf die Geschichte des Mütterzentrums verwies der Koordinator der Integrationslotsen auf die besondere Stellung und Vorbildfunktion des Mütterzentrums. Auch in der Integration setze die Einrichtung viele Akzente. Deswegen erhalten die Engagierten den Integrationspreis 2014.

 

 

 

Montag, 22.09.2014


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