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Fackelumzug
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Fackelumzug gegen Konrad

"Was sich zum Thema Atommüll vonseiten der Bundesregierung abzeichnet ist ein groß angelegter Betrug an den Menschen in der Region und eine Ohrfeige für die niedersächsische Landesbehörde."
Schacht Konrad in Salzgitter. Großbildansicht

Mit dieser Aussage und "Konrad stoppen statt erweitern" ruft die AG Schacht Konrad am Freitag, 5. Dezember, dazu auf, gegen die Konrad-Erweiterungspläne aus Berlin zu demonstrieren.

Auftakt ist um 17 Uhr an der Auffahrt zur Industriestraße-Nord am Ortseingang von Salzgitter-Bleckenstedt. Um 17.15 Uhr beginnt der Fackelumzug mit Treckern zur neuen Zufahrt zu Konrad 2.

Ab 18 Uhr sprechen dort unter anderem Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Björn Harmening (IG Metall), Ulrich Löhr (Landvolk Braunschweiger Land) und Maria Dima vom Jugendparlament Salzgitter. Der Abend klingt ab 19.30 Uhr bei Würstchen, Käsebrot und Glühwein am Sportplatz des FC Germania aus.

Die Bundesregierung hat darauf hingewiesen, dass "plötzlich" doppelt so viel Atommüll wie bisher zugegeben eingelagert werden muss. Mit einer Ende November einstimmig beschlossenen Resolution protestieren der Rat und der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter nachdrücklich gegen diese Pläne.

So wird in der Resolution auch ausgeführt, dass nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik Schacht Konrad von vornherein als Lagerstätte für Atommüll ausscheiden würde, da Konrad (ein ehemaliges Gewinnungsbergwerk) in einer wasserführenden Schicht liege und nicht-rückholbar konzipiert sei.

Montag, 01.12.2014




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