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Jugendparlament
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Etwas vor Ort bewegen

Besteht ein Zusammenhang zwischen Politik und Social Media? Das Italienische Bildungsministeriums erstellt eine Studie, in der Jugendliche über ihr Engagement und ihre Kommunikationsformen befragt werden.
Kathie Schielke (links) berichtete Carolin Vorderstemann, Mitglied des Projektteams der Universität Cattolica del Sacro Cuore, über die Arbeit im Jugendparlament Salzgitter. (Foto: Stadt Salzgitter) Großbildansicht

Jugendliche und Mitglieder aus Jugendparlamenten aus Deutschland, Österreich und Großbritannien werden unter anderem dazu interviewt. Kathi Schielke aus dem Jugendparlament Salzgitter traf sich kürzlich zum Gespräch mit Carolin Vorderstemann, Mitglied des Projektteams der Universität Cattolica del Sacro Cuore.

"Vom Jugendparlament habe ich über die Schule, aus der Zeitung und von Freunden erfahren", erzählt Kathi Schielke. Sie sei politisch interessiert und habe sich bereits beim Planspiel Model United Nations Schleswig Holstein (MUN-SH) in Kiel als Delegierte engagiert. Als im vergangenen Jahr Kandidaten für die Wahl des ersten Jugendparlaments gesucht wurden, hat sie sich gemeldet und wurde gewählt. "Ich möchte mich für die Jugendlichen in Salzgitter engagieren und etwas vor Ort bewegen", berichtet die 18-Jährige Schülerin vom Gymnasium Salzgitter-Bad.

Sie erzählte Carolin Vorderstemann von den ersten Treffen des neuen Gremiums und von den Arbeitsgruppen, die gegründet wurden. Die Arbeitsgruppen bearbeiten Schwerpunktthemen wie beispielsweise Schacht Konrad, Mensaessen oder Busfahrkarten, die dann in den Sitzungen des Jugendparlaments vorgestellt werden. Der Austausch über Termine oder die Tagesordnung läuft über "Whats App" und E-Mails. Darüber hinaus plant das Jugendparlament eine eigene Homepage, um die Jugendlichen (mit Informationen) besser, schneller und einfacher erreichen zu können. "Die Jugendlichen aus Salzgitter können dann auch ihre Idee an uns herantragen", schildert Kathi Schielke die weitere Planung.

Sie selbst nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil und investiert mehrere Stunden im Monat für die Arbeitsgruppen.  Privat nutzt die 18-Jährige "Whats App" und das Internet, Facebook dagegen weniger. Dafür spielt das Smartphone eine größere Rolle, um sich telefonisch oder per SMS/"Whats App" zu verabreden oder auszutauschen.

Die Ergebnisse der Studie werden anonym und vertraulich behandelt und in zusammengefasster Form im Sommer vorgestellt. Befragt werden rund 60 Jugendliche.

Dienstag, 17.02.2015




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