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Schacht Konrad
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"Neues Planfeststellungsverfahren"

Gegner und Befürworter diskutierten am 26. März in der Aula am Fredenberg beim Leserforum der Salzgitter-Zeitung über die Zukunft von Schacht Konrad.
Leserforum zu Schacht Konrad in der Aula am Fredenberg. Großbildansicht

Das Medienzentrum hat die Veranstaltung mit der anschließenden Fragestunde aufgezeichnet. Der rund zweistündige Film ist im Youtube-Kanal der Stadt Salzgitter einsehbar.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel sowie die Vertreter der AG Schacht Konrad, IG Metall und des Landvolkes Braunschweiger Land waren sich einig, dass "Konrad" auf den Prüfstand kommen muss. Denn die Schachtanlage ist nicht sicher, weil die grundlegenden Sicherheitsberechnungen rund 20 Jahre alt sind.

Eine Überprüfung nach heutigen Maßstäben würde zu einem anderen Ergebnis kommen und Schacht Konrad als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe ausschließen. Deshalb müsse es ein neues Planfeststellungsverfahren geben.

Bis zum 31. Mai können Bürger beim zuständigen Bundesumweltministerium Stellungnahmen abgeben, per E-Mail an naprobmub.bundde oder auf dem Postweg: Bundesumweltministerium, Referat RS III 2, Postfach 12 06 29, 53048 Bonn.

Auch die Stadt Salzgitter und die AG Schacht Konrad sowie die anderen beteiligten Partner werden ihre Bedenken vortragen.

Unter dem Motto "Konrad stoppen statt erweitern" lädt die AG Schacht Konrad am Samstag, 18. April, 11 bis 14 Uhr, zur Information und für konkrete Absprachen ins Gemeindehaus Salzgitter-Bleckenstedt ein.

Mittwoch, 15.04.2015




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