Museum für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität (MITAM)
In dem Beschluss wurde Oberbürgermeister Frank Klingebiel gebeten mit Alstom die vollständige Übernahme der Exponate der Alstom/LHB-Sammlung zu vereinbaren und als Standort für das Mobilitätsmuseum wurde grundsätzlich der Stadtteil Salder festgelegt. Hintergrund ist, dass mögliche Fördermittel von Stiftungen nur für Orte bewilligt werden, die in den Grenzen des alten Landes Braunschweig liegen - wie eben Salder.
Darüber hinaus beschloss der Rat, dass die Verwaltung konkrete Zusagen von Fördermittelgebern einwerben soll, die 95 Prozent der Investitionssumme nicht unterschreiten dürfen. In einer gesonderten Beschlussvorlage sind das Museumsgrundstück unter Berücksichtigung der Umweltaspekte und der Verkehrsanbindung darzustellen und ein Bau- und Finanzierungsplan vorzulegen.
Im Sommer 2012 hat der Oberbürgermeister in der Verwaltung eine Projektgruppe mit Experten aus Bauwesen und Kultur gebildet, die sich unter anderem der Standortfrage in Salder, sowie der Investitions- und der Betriebskosten für ein Mobilitätsmuseum annimmt. Auf der Basis der Ergebnisse wird die Verwaltung bis Mitte 2013 eine umfassende Beschlussvorlage für den Rat erstellen. Sie wird auch Umweltaspekte und Verkehrsverbindungen berücksichtigen sowie den Bau- und Finanzierungsplan beinhalten.
Klingebiel stellt noch einmal unmißverständlich klar, dass, wenn keine Fördermittel des Landes Niedersachsen und von Stiftungen fließen, das Projekt Mobilitätsmuseum auch nicht realisiert werde. Dies könnte dann eine zwar schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung sein. Der Oberbürgermeister: "Angesichts unserer Haushaltssituation werden wir keine finanziellen Abenteuer eingehen."
Nach Auffassung der Landesregierung könne über die Einrichtung eines zentralen Mobilitätsmuseums in Niedersachsen nur unter Einbeziehung von Fachleuten auch aus der überregionalen und internationalen Museumsszene entschieden werden. Das Land wolle daher in der ersten Jahreshälfte 2013 die Voraussetzungen wissenschaftlich fundiert geklärt wissen. Gebraucht werde ein landesweites Konzept. Das Land plane eine Fachtagung mit dem Museumsverband Niedersachsen/Bremen, den Vertretern aller Mobilitätsmuseen, aber auch Experten aus den großen technischen Häusern der Bundesrepublik und dem Ausland. Erst danach könne das Land etwaige Aussagen über eine Unterstützung des Vorhabens in Salder machen.
Die Stadt Salzgitter besitzt mit ihrem Museum Schloss Salder in seinen verschiedenen Abteilungen und der städtischen Kunstsammlung einen weit über die hinaus bekannten und bedeutenden Mittelpunkt. Mit einem Mobilitätsmuseum würde die Attraktivität des Schlosses noch deutlich zunehmen.
Downloads:
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Masterplan
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Ratsbeschluss vom 19. März 2012
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Bodengutachten
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Projektverfügung
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Beantwortung einer gemeinsame Anfrage der Ratsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen vom 18.06.2012
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Mögliche Standorte
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