Sprungmenü

obere Global-Navigation



Geopfade
Drucken

Geopfade in Lichtenberg und Salzgitter-Bad

Im Salzgitter-Höhenzug und in den Lichtenbergen können Interessierte auf Geopfaden auf den Spuren der Entwicklungsgeschichte der Erde wandeln.

Die Geopfade geben Einblicke in die Natur Salzgitters und in die Entwicklungsgeschichte der Erde. Lebensspuren in den abgelagerten Gesteinsformationen zeigen, wie es vor Millionen von Jahren in der Region ausgesehen hat. Der Wanderer erfährt auf Informationstafeln und Karten welche Tier- und Pflanzenarten es in Salzgitter gab und welche klimatischen Bedingungen geherrscht haben.

Die Geopfade sind aber auch für die Sinne ein Erlebnis, denn sie führen durch ein großes Waldgebiet, wobei sich dem Wanderer immer wieder überraschende Ausblicke über das Harzvorland bietet.

Geopfad Salzgitter-Bad (Salzgitter Höhenzug)

Der Geopfad führt als Rundwanderweg rund 6,5 Kilometer durch die Buchenwälder des Landschaftsschutzgebietes Salzgitter Höhenzug.

Von den Kalksteinen der Muschelkalk- bis in die Ablagerungen der Kreidezeit durchläuft man auf dieser Wegstrecke eine Zeitspanne von mehr als 150 Millionen Jahren.

Nach all dieser Zeit sind in den Gesteinen noch Spuren der damaligen Lebensformen enthalten, die Aufschluss über die Lebensbedingungen und das damals herrschende Klima geben. Auch das Salz und das Eisenerz, deren Abbau in Salzgitter für Arbeit und Wohlstand sorgten, sind vor Millionen von Jahren als Hinterlassenschaften der Meere in diesem Gebiet abgelagert worden.

Geopfad Salzgitter-Lichtenberg

Der Geopfad führt als Rundwanderweg ca. 8 km durch die Buchenwälder des Landschaftsschutzgebietes. Nach mehr als 200 Millionen Jahren sind in den Ablagerungen der Muschelkalkzeit noch Spuren der damaligen Lebensformen enthalten. Am häufigsten findet man Reste von Seelilien, Ammoniten und Muscheln. Die Überreste von Fischen, Pflasterzahn-, Plesio- und Ichthyosauriern sind dagegen nur selten erhalten geblieben.

Beide Touren sind nocheinmal ausführlicher unten auf dieser Seite als Download verfügbar.

Geopark-Informationszentrum Schloss Salder:

Das Städtische Museum Schloss Salder ist seit 2007 Informationszentrum des nationalen Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.

Das Museum beteiligt sich mit verschiedenen Abteilungen an diesem Geopark. So ist beispielsweise der bei Gitter gefundene Ichtyosaurier Platypterygius hercynicus in der Geologischen Abteilung zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt sind die Funde des eiszeitlichen Jägerlagers aus Krähenriede, die man sowohl im Museum, als auch im Eiszeitgarten des Schlosses bewundern kann. In diesem Außengelände wurden Pflanzen, die es in dieser Region bereits vor 50.000 Jahren gegeben hat, angepflanzt, um ein lebendiges Bild der damaligen Lebensbedingungen zu vermitteln.

Geologie als Lernstätte, Naturdenkmal und Erlebniswelt wird mit den Geopfaden im Salzgitter-Höhenzug und den Lichtenbergen umgesetzt.

Ein Geopark ist ein Naturraum, der Geotope (Steinbrüche, Ton- und Kiesgruben, Bergwerke und natürliche Aufschlüsse) von überregional geologischer Bedeutung, Schutzwürdigkeit, Seltenheit und/oder Schönheit besitzt.

Träger des Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. sind das Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (FEMO e.V.) mit Sitz in Königslutter und der Regionalverband Harz e.V. mit Sitz in Quedlinburg.

Donnerstag, 14.07.2011




Logo: Salzgitter