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Salzgitter-Barum

Urzelle des 1147 erstmals erwähnten Ortes war ein Wehrhof, der noch heute in verkleinerter Form als Hofstelle besteht und bis in das 20. Jahrhundert hinein als Rittergut oder adliges Gut bezeichnet wurde.

Der Schriftsteller und Übersetzer Johann Joachim Christoph Bode (1730-1791), ein Freund Goethes, wuchs in Barum auf. Die Industrialisierung bewirkte u.a. den Bau der Zuckerfabrik 1857, den Anschluß an die Braunschweigische Landeseisenbahn 1886, den Bau einer Zentralmolkerei 1892 sowie von drei Düngemittel- und Getreidehandlungen. Heute zählt der Stadtteil Salzgitters 1.160 Einwohner.

Für die kleinen Kinder ist in Barum gut gesorgt. Es gibt sogar zwei Kindergärten im Ort. Die Schüler müssen jedoch alle mit dem Schulbus fahren, die Grundschüler nach Hallendorf, die Hauptschüler nach Flachstöckheim, die Realschüler nach Gebhardshagen und die Gymnasiasten nach Salzgitter-Bad. Einen Allgemeinmediziner und eine Apotheke gibt es in Barum. Zum nächsten Kinderarzt oder zum Krankenhaus fährt man 7,5 Kilometer. Der kleine Ort hat einen eigenen Jugendtreff und einen Sportverein mit eigener Turnhalle. Auch sonst kann sich das gesellschaftliche Leben sehen lassen. Es gibt einen Schützenverein und eine freiwillige Feuerwehr mit aktiver Jugendgruppe. Die Kirche bietet mehrere Frauengruppen, Kinder- und Singkreis.



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