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Salzgitter-Lobmachtersen

Der Wasserturm ist zum Wahrzeichen Lobmachtersens geworden.

Wasserturm in Salzgitter-Lobmachtersen Großbildansicht

2007 feierte der Stadtteil sein 930jähriges Bestehen, denn genau so lange war es her, dass Lobmachtersen als "Machtersem" erstmalig erwähnt wurde.
Im Jahre 1077 schenkte die Markgräfin Gertrud ihr Land in Lobmachtersen dem Kloster St. Blasii in Braunschweig.

Aber die Geschichte des Ortes lässt sich noch weiter zurückverfolgen. In den 1950er Jahren wurde eine Siedlungsstelle auf dem Öhrenfeld entdeckt, die bis in die Zeit um Christi Geburt zurückreicht. Bei den Ausgrabungen wurde ein Rennofen zur Verhüttung von Eisenerz gefunden. Dieser Rennofen ist heute im Städtischen Museum Schloss Salder ausgestellt.

Lobmachtersen gehört zu den Orten mit einer ursprünglichen "-heim" Endung, die geschichtliche in die fränkische Zeit um 750 gehören. Ab dem 13. Jahrhundert war Lobmachtersen ein wichtiger Grenzort im Herzogtum Braunschweig mit Zollstation und Landwehr. Im Mittelalter war das Domkapitel Hildesheim hier sehr begütert, aus dieser Zeit soll die Wassermühle stammen.

Das älteste Gebäude im Ort ist der Kirchturm, der aus dem 15. Jahrhundert stammen soll. Außerdem war Lobmachtersen ein wichtiger Umschlagplatz für Bau- und Brennholz mit einem fürstlichen Holzhof. Im 19. Jahrhundert wurden zwei Ziegeleien und eine Molkerei errichtet. Als Besonderheit in einem Dorf wurde 1928 ein 30 Meter hoher Wasserturm zur Versorgung errichtet. Der älteste Verein ist Gemischte Chor, der vor 150 Jahren gegründet wurde.

Die Entfernung zu der nächsten Grundschule beträgt 2,5 Kilometer. Der nächste Kindergarten ist 1,4 Kilometer entfernt. Das Krankenhaus ist nicht weit entfernt: 6,6 Kilometer. Lobmachtersen hat je zwei Sport- oder Bolzplätze, Vereine und Gaststätten sowie einen See.




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