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Salzgitter-Thiede

Im Nordosten von Salzgitter liegt der Ort Thiede - mit nahezu 11.000 Einwohnern der drittgrößte Stadtteil der Stadt.
Stift Steterburg. Großbildansicht

Die älteste schriftliche Erwähnung von Thiede stammt aus der Zeit um 800.

Die reichhaltigen Bodenschätze wurden hier schon seit dem 15. Jahrhundert abgebaut. Ab 1850 setzte in Thiede die Industrialisierung ein (Ziegelei, Zucker- und Konservenfabrik, Gipsmühle, Kalischacht). So ließen sich in Thiede zahlreiche auswärtige Arbeiter mit ihren Familien nieder. Das Stift und Dorf Steterburg wurden am 1. April 1939 nach Thiede eingemeindet.

In unmittelbarer Nachbarschaft des um 1001 gegründeten Kanonissenstiftes befand sich die 938 erstmals erwähnte Burg Steterburg, deren Besatzung laut Widukind von Corvey erfolgreich eine Schar von Ungarn in die Flucht trieb. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Stift niedergebrannt. Der Wiederaufbau als evangelisches Damenstift erfolgte bis 1691. 1937 richtete sich in der Steterburg die Güterverwaltung der Reichswerke ein.

Heute bildet Thiede mit Üfingen, Sauingen und Beddingen die Ortschaft Nordost in der Stadt Salzgitter. Am Schnittpunkt zweier Autobahnen, mit sechs Kindergärten, vier Schulen, vier Sporthallen mit Sportplätzen, einer Jugendfreizeitstätte sowie einem Hallenfreibad hat der Stadtteil einen hohen Wohnwert.

Mit diversen Einkaufsmöglichkeiten deckt Thiede nicht nur den Bedarf der Bewohner, sondern hat auch Versorgungsfunktion für die Nachbarorte Üfingen, Sauingen und Beddingen.




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