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Heilige-Dreifaltigkeit-Kirche
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Kirche Heilige Dreifaltigkeit in Salzgitter-Bad

Die Kirche Heilige Dreifaltigkeit im Süden von Salzgitter-Bad ist die jüngste der evangelischen Kirchen dieses Stadtteils.
Innenraum Kirche Heilige Dreifaltigkeit in Salzgitter-Bad Großbildansicht

In den 1950er Jahren war die Gemeinde der Südstadt bereits auf 4000 Mitglieder angewachsen. Für deren Betreuung richtete die St.-Mariae-Jakobi-Gemeinde zunächst eine zweite Pfarrstelle ein. Im März 1961 wurde eine eigenständige Gemeinde gegründet. Zum Bau eines Gemeindezentrums konnte als Grundstück der ehemalige Union-Sportplatz erworben werden. Der Grundstein wurde am 6. Juni 1965 gelegt, zwei Jahre später, am 1. Juli 1967, wurden Kirche und Gemeindezentrum eingeweiht.

Die Mitte des Gemeindezentrums bildet der sechseckige Kirchenbau, dieser wird von einstöckigen Gebäuden umgeben, die das Pfarrbüro, die Gemeinderäume und den Kindergarten beherbergen. Westlich davon, durch das Dach mit dem Zentrum verbunden, steht der 55 Meter hohe und weithin sichtbare dreieckige Glockenturm. Dieser besteht aus zwei langen Betonplatten und trägt auf seiner Spitze ein 6 Meter hohes Kreuz aus Edelstahl. Im Glockenstuhl unterhalb der Turmmitte hängen die vier Bronzeglocken.

Der sechseckige Kirchenraum ist innen 13,5 Meter hoch und mit Platten aus Edelstahl eingedeckt. Die beiden Eingänge liegen links und rechts des Glockenturmes. Im Vorraum der Kirche, zwischen den Eingängen, befindet sich die Taufkapelle, die etwas tiefer als der übrige Raum liegt. Auf der Empore darüber ist die Orgel aufgebaut, die über 22 Register verfügt. Gegenüber von Orgel und Taufkapelle steht der Altartisch. Die Bilderwand hinter diesem trägt fünf Bronzereliefs des Hamburger Bildhauers Fritz Fleer (1921-1997), diese zeigen Noah unter dem Regenbogen, die Hochzeit zu Kana, die Kreuztragung durch Jesus, Jesus am Tisch mit seinen Jüngern und die Ausschüttung des Heiligen Geistes zu Pfingsten. Die Kanzel steht rechts vom Altar, wie dieser und auch das Taufbecken ist sie aus geschliffenem Beton gefertigt.

Der Raum erhält sein Licht über drei große, dreieckige Fensterwände, die wiederum in farbige Dreiecke unterteilt sind und von einem weißen Fensterband umrahmt sind. Die Fenster wie auch die Taufkapelle wurden von dem Grafiker Claus Wallner (1926-1979) gestaltet. Das Dreieck, welches sich auch im Dach und den Wänden findet und das damit das Hauptgestaltungsmerkmal des Kirchenraumes ist, steht für die Dreieinigkeit Gottes und damit für den Namen der Kirche.

Text: Markus Schulze, Ortsheimatpfleger für Hohenrode



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