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Schacht Konrad in Salzgitter

Das Klageverfahren der Stadt Salzgitter gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb des Bergwerkes Konrad wurde im Februar 2008 mit dem - für die Stadt Salzgitter negativen - Beschluss des Bundesverfassungsgerichts endgültig abgeschlossen.

Auf der Basis des rechtskräftigen Genehmigungsbescheides laufen derzeit die Vorarbeiten zur Errichtung und zur Aufnahme des Betriebes des atomaren Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Salzgitter.

Die Schachtanlage Konrad ist ein ehemaliges Eisenerzbergwerk, im südöstlichen Teil Niedersachsens bei Salzgitter-Bleckenstedt gelegen. Nach Abteufen der beiden Schächte in den Jahren 1957 bis 1962 wurde die vor etwa 150 Millionen Jahren gebildete Eisenerzlagerstätte bis zum Jahre 1976 in einer Tiefe zwischen 900 Meter und 1200 Meter abgebaut. Gefördert wurden rund 6,7 Millionen Tonnen Eisenerz. Die Grube erwies sich als außergewöhnlich trocken, da mehrere 100 Meter mächtige Ton- und Mergelsteine eine natürliche Barriere oberhalb der Erzlagerstätte bilden.





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