Inhalt anspringen

Salzgitter

OB Klingebiel: „2020 - ein anderes Jahr, ein anderer Weihnachtsmarkt“

Vorweihnachtliche Stände dürfen in begrenzter Zahl und unter Auflagen öffnen.

Nachdem die Werbegemeinschaft CityLebenstedt e.V. dieses Jahr von der Organisation und Durchführung eines Weihnachtsmarktes in der Lebenstedter Innenstadt abgesehen hat, haben mehrere Standbetreiberinnen und Standbetreiber einen Antrag auf eine Sondernutzungserlaubnis zum Betrieb eines Verkaufsstandes in der Adventszeit an die Stadt Salzgitter gestellt. 

Die Corona-Pandemie belastet im hohen Maß die Berufsgruppe der Schausteller und Standbetreiber. Das war nicht nur Thema im unter der Leitung von Stadtrat Jan Bohling geführten Krisenstab Wirtschaft, sondern auch in der Oktober-Ratssitzung.

Alle Ratsfraktionen und Oberbürgermeister Frank Klingebiel waren sich einig, dass hier ermölicht werden sollte, was mit Blick auf die Corona-Verordnung ermöglicht werden kann. Oberbürgermeister Frank Klingebiel beauftragte seine Fachleute in der Verwaltung, unter Abwägung aller relevanten Gesichtspunkte die Realisierbarkeit dieser Anträge zu prüfen.

„Ich weiß, wie dringend Schausteller und Standbetreiber nach den ausgefallenen oder abgesagten Jahrmärkten und Volksfesten in diesem Jahr auf die Einnahmen  des Vorweihnachtsgeschäftes angewiesen sind. Ebenso ist mir bewusst, wie wichtig die Belebung der Innenstädte sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für die dort ansässigen Gewerbetreibenden ist. Gleichwohl muss ich die bestehenden Auflagen der Corona-Verordnung des Landes berücksichtigen und deren Umsetzung sicherstellen“, betonte Frank Klingebiel zum Thema.

Das jetzt von der Verwaltung unter Beteiligung der Standbetreiber und der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter (WIS) entwickelte Konzept berücksichtigt diese Gesichtspunkte. Unter Einhaltung möglichst großer Abstände zwischen den Ständen wurde ein Standplan entwickelt, der es ermöglicht, das bis zu acht Stände in der Innenstadt von Salzgitter-Lebenstedt ihre Waren anbieten können.

Voraussetzung hierfür ist, dass jeder Stand ein eigenes Hygienekonzept aufstellt und umsetzt. Auch für Salzgitter-Bad laufen aktuell Gespräche mit Standbetreiberinnen und Standbetreibern. Geplant sind dort drei Stände.

Grundsätzlich gilt, dass an keinem dieser Stände Alkohol ausgeschenkt werden darf.

Neben kulinarischen Angeboten wie Schmalzkuchen, Crêpes, Kartoffelpuffer, Gegrilltem und Süßwaren wird für die Kleinen Besucherinnen und Besucher auch das beliebte Kinderkarussell seine Runden drehen.

Zu beachten bleibt weiterhin, dass durch die bestehende Maskenpflicht in der Innenstadt ein Verzehr der angebotenen Lebensmittel und Süßigkeiten vor Ort nicht möglich sein wird. Auf Nachfrage hat die Landesregierung bestätigt, dass der Erwerb von Speisen und Getränken in Bereichen, in denen Maskenpflicht besteht, nicht gleichzeitig auch zum Verzehr berechtigt. Die Standbetreiber haben deshalb angekündigt, ihre Waren „to go“ anzubieten. 

Doch nicht nur mit einigen Ständen, sondern auch mit einem stimmungsvollen Beleuchtungskonzept soll es nun weihnachtlich in den Innenstädten anmuten. Die traditionelle Beleuchtung wird in diesem Jahr ergänzt durch große beleuchtete Weihnachtsbäume, zahlreiche  glitzernde Sternornamente und Lichterketten.

Nicht zuletzt bringen auch noch von Kindern geschmückte Tannenbäume festliche Atmosphäre in diese besondere Vorweihnachtszeit.  Dazu Oberbürgermeister Frank Klingebiel abschließend: „Ich hoffe, dass wir mit diesen Aktionen ein wenig dazu beitragen, den „Gedanken von Weihnachten“  sozusagen sicht- und spürbar auf die Straße zu bringen.“

Lesen Sie auch hier:

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Salzgitter
  • Stadt Salzgitter
  • Foto: Stadt Salzgitter
  • PantherMedia / Karsten Ehlers