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Salzgitter

Neue Allgemeinverfügung wegen Entwicklung der aktuellen Infektionslage

Da sich das Infektionsgeschehen in Salzgitter nunmehr leider wieder diffus und immer weniger lokal eingrenzbar darstellt und die Inzidenz konstant deutlich über 10 liegt, muss die Stadt Salzgitter nach der geltenden Corona-Landesverordnung heute eine Allgemeinverfügung erlassen.

Diese beinhaltet die schärferen Regelungen des Stufenplanes des Landes gemäß Stufe 1.

Seit Sonntag, 11. Juli, liegt die 7-Tage-Inzidenz in Salzgitter über dem Wert von 10: 

  • Dienstag, 13.07.2021: 14,4   
  • Mittwoch, 14.07.2021: 14,4
  • Donnerstag, 15.07.2021: 19,2
  • Freitag, 16.07.2021:  12,5
  • Samstag, 17.07.2021:  17,3
  • Sonntag, 18.07.2021:  18,2
  • Montag, 19.07.2021:  18,2
  • Dienstag, 20.07.2021:  18,2
  • Mittwoch, 21.07.2021:  13,4
  • Donnerstag, 22.07.2021:  19,2

Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Bisher bewerteten ich und mein Krisenstab aufgrund der Einschätzung unseres Gesundheitsamtes die Infektionslage in Salzgitter als lokal eingrenzbar und somit beherrschbar. Es handelte sich um abgrenzbare Infektionsherde und  die bestätigten Neuinfektionen der letzten Tage konnten Personen zugeordnet werden, die bereits als Kontaktperson 1 unter Quarantäne standen. Diese Lage hat sich nun jedoch verändert. Es zeichnet sich ab, dass das Infektionsgeschehen zunehmend diffuser wird und nicht mehr klar abzugrenzen ist. Die in der niedersächsischen Corona-Verordnung verbriefte Möglichkeit trotz einer mehrtägigen Inzidenz über 10 in Stufe 0 des landesweit geltenden Stufenplan zu verbleiben, ist nunmehr obsolet.“

Am gestrigen Mittwoch, 21. Juli, sind sechs Neuinfektionen hinzugekommen, wobei zumindest ein Fall nicht auf bisher in Quarantäne befindliche Kontaktpersonen der Kategorie 1 zurückführen lässt. 

Klingebiel ergänzt: „Auch wenn ich das regierungsseitige Festhalten am reinen Inzidenzwert für die Bewertung des Infektionsgeschehens für nicht angemessen halte – gerade auch mit Blick auf die fortgeschrittene Impfquote und die aktuelle Situation in den Krankenhäusern – sind wir an die geltenden Regelungen der Corona-Landesverordnung gebunden. Ich werde mich weiterhin politisch dafür einsetzen, dass die rechtlichen Landesvorgaben künftig auch andere Kriterien – wie z.B. die Situation in den Krankenhäusern – berücksichtigen. Insbesondere der Inzidenzschwellenwert von 10 hat sich überholt und sollte gestrichen werden.“

Entsprechend dieser Lagebewertung wurde am heutigen Donnerstag, 22. Juli, im Krisenstab die Entscheidung getroffen, mit einer Allgemeinverfügung die Landesvorgaben und Beschränkungen der Stufe 1 gemäß Stufenplan der Landesregierung umzusetzen. Diese gelten ab Samstag, dem 24. Juli.

Eine Rückkehr zu Stufe 0 gemäß Stufenplan der Landesregierung ist erst wieder möglich, wenn die Inzidenz mindestens fünf Werktage lang unter 10 liegt.

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