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Salzgitter

Neue Anlaufstelle im Quartier

Eine neue Anlaufstelle für die Menschen im Quartier gibt es mit dem „Koordinierungsbüro“ in der Berliner Straße 92. Dafür unterzeichneten die Stadt Salzgitter, die TAG Wohnen und Service GmbH und die Diakonie einen Kooperationsvertrag.

Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung für die neue Anlaufstelle in der Berliner Straße 92 (von links): Stadtrat Dr. Dirk Härdrich, Dezernent für Bildung, Soziales und Integration, Petra Behrens-Schröter, Beauftragte der Diakonie und Claudius Oleszak, Standortleiter von der TAG.

Der „Runde Tisch Wohnungswirtschaft“ beschloss im Jahr 2020 das gemeinsame Engagement von Wohnungswirtschaft und Verwaltung, um das soziale und bauliche Umfeld rund um die obere Berliner Straße zu verbessern und das Wohnumfeld aufzuwerten. „Wir wollen dafür mit den Kooperationspartnern TAG und Diakonie verschiedene Maßnahmen entwickeln und auf den Weg bringen“, sagt Stadtrat Dr. Dirk Härdrich, Dezernent für Bildung, Soziales und Integration.

Mit dem neuen Koordinierungsbüro sollen die bestehenden Anlaufstellen im Quartier wie beispielsweise der „Start.Punkt.SZ“-Treff erweitert und die Angebote vernetzt werden. „Wir wollen die bestehenden Aktivitäten zusammenführen und optimieren“, führt der Dezernent aus. Der Fokus liege auf den Schwerpunkten Bildung und Integration, weil 63 Prozent der Menschen im Quartier einen Migrationshintergrund haben. Deswegen werde es beispielsweise Bildungsangebote für Kinder sowie Sprach- und Orientierungskurse für Frauen geben. Der Aufbau eines Netzwerkes mit Partnerinnen und Partnern aus den angrenzenden Quartieren und Schulen sei ebenso gewünscht wie die bauliche Entwicklung. Der barrierearme Umbau von Wohnungen im Erdgeschoss, die Fassadengestaltung und Sauberkeit im Quartier stehen hier im Mittelpunkt. Wichtig sei das gemeinsame Handeln für und mit den Menschen.

Das betonte auch Claudius Oleszak, Standortleiter von der TAG. „Integration fängt im Wohnquartier an“, sagt er. Deswegen wollen die TAG, die Stadt Salzgitter und die Diakonie ihre gute Zusammenarbeit am Standort Berliner Straße 92 fortsetzen, um das Quartier zu stärken. Deswegen werde das Gespräch zu den Menschen gesucht, um die Bedarfe festzustellen und dafür entsprechende Angebote zu entwickeln.

Das möchte auch Petra Behrens-Schröter, Beauftragte der Diakonie. Die Angebote in der Einrichtung „Start.Punkt.SZ“ in der Berliner Straße 200 werden gut angenommen. Die Erfahrungen mit der Quartiersarbeit sollen in das neue Quartier übernommen werden und Angebote speziell für die Menschen in der oberen Berliner Straße angepasst und entwickelt werden. Dafür gebe es im neuen Koordinierungsbüro mit Markus Meyer einen festen Ansprechpartner. Darüber hinaus werden Kontakte zu Schulen und Institutionen wie beispielsweise Jobcenter geknüpft. Vorstellbar sei, dass Beratungen oder Hausaufgabenbetreuung im neuen Koordinierungsbüro stattfinden können.

Allen Beteiligten ist das gemeinsame Handeln für die Menschen im Quartier wichtig. Hand in Hand sollen die Maßnahmen umgesetzt und das Quartier gestärkt werden. „Wir möchten mit dem Koordinierungsbüro ein Modell entwickeln, das auch für andere Quartiere Vorbild sein kann“, betont Dr. Dirk Härdrich.

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  • Foto: Stadt Salzgitter